
Am Samstagnachmittag haben sich in Münster rund 300 Menschen auf dem Stubengassenplatz versammelt, um Solidarität mit den im Iran für Freiheitsrechte und Demokratie demonstrierenden Menschen zu zeigen. Die Kundgebung wurde von aus dem Iran stammenden Organisatoren sowie politischen Exilgruppen getragen. Zudem beteiligten sich Unterstützerinnen und Unterstützer aus Münster sowie einzelne Vertreter aus dem parteipolitischen Umfeld.
Zuvor hatte eine Auftaktkundgebung vor dem Hauptbahnhof stattgefunden, an der etwa 120 Personen teilnahmen. Von dort aus zog ein Demonstrationszug durch die Innenstadt über Windthorststraße, Verspoel, Ludgeristraße und Klemensstraße bis zum Stubengassenplatz. Dort schlossen sich weitere Teilnehmende an.
Auf dem Platz wurden Banner und Plakate ausgelegt und gezeigt, die auf die Protestbewegung im Iran und das Vorgehen der dortigen Staatsführung aufmerksam machten. Nach Angaben der Organisatoren erinnerten Darstellungen und Texte an Menschen, die im Zusammenhang mit den Protesten ums Leben gekommen sind oder sich in Haft befinden.
NRW. Am Samstag finden in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen Demonstrationen gegen das iranische Mullah-Regime statt. Neben größeren Kundgebungen in Köln und Düsseldorf sind auch in Münster kleinere Demonstrationen geplant. Das geht aus übereinstimmenden Medienberichten hervor. Die Polizei weist darauf hin, dass es im Zusammenhang mit den Versammlungen zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.
Gemeinsam halten wir unabhängige Nachrichten frei zugänglich. Was es dir wert ist, entscheidest du.
In Düsseldorf begann am Samstag um 14 Uhr eine Demonstration unter dem Thema Freiheit im Iran. Für diese Versammlung waren 7.000 Teilnehmende angemeldet. Nach Angaben aus den Anmeldungen richtete sich der Protest gegen das iranische Mullah-Regime. Die Demonstration ist Teil mehrerer zeitgleich stattfindender Aktionen in Nordrhein-Westfalen. Angaben zum weiteren Verlauf oder zu tatsächlichen Teilnehmerzahlen lagen zunächst nicht vor.
In Köln wurden nach Angaben der Polizei insgesamt acht Demonstrationen gegen das iranische Mullah-Regime angemeldet. Die Versammlungen fanden überwiegend im Bereich der Innenstadt und in der Nähe des Kölner Doms statt. Eine weitere Demonstration wurde im rechtsrheinischen Stadtteil Deutz angezeigt. Nach Polizeiangaben beteiligten sich bislang insgesamt rund 1.900 Menschen an den verschiedenen Aktionen. Teilnehmende wechselten zeitweise zwischen den einzelnen Versammlungen. Die Polizei teilte mit, dass alle Veranstaltungen friedlich verliefen.
Am Roncalliplatz kamen laut Polizei bis zu 450 Personen zusammen. Am Heumarkt hielten bis zu 400 Menschen eine Mahnwache ab. Die Aktionen richteten sich gegen das iranische Regime und standen unter dem Dach einer neuen demokratischen Bewegung mit dem Namen „Initiative für die Menschen im Iran“.
Neben Köln und Düsseldorf fanden weitere Proteste in Nordrhein-Westfalen statt. In Bielefeld begann um 16 Uhr eine Demonstration vor dem Hauptbahnhof. Für diese Versammlung waren 200 Teilnehmende angemeldet. Das Motto lautete „Stoppt die Angriffe und Massaker in Syrien und im Iran“.
Auch in Münster sind kleinere Demonstrationen gegen das iranische Mullah-Regime geplant. Zu Teilnehmerzahlen oder genauen Zeiten lagen zunächst keine weiteren Angaben vor. Die Polizei rechnet im Zusammenhang mit den Versammlungen mit möglichen Einschränkungen im Straßenverkehr.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu