
Münster ist einer der wichtigsten Geburtsstandorte im Münsterland. Jedes Jahr kommen hier mehrere tausend Kinder zur Welt – nicht nur von Familien aus der Stadt, sondern auch aus dem Umland. Entsprechend vielfältig ist das Angebot: von großen klinischen Kreißsälen mit Maximalversorgung bis hin zur außerklinischen Geburt im Geburtshaus. Ein Überblick über die Kreißsäle in Münster und ihre Schwerpunkte.
Das St. Franziskus-Hospital gehört zu den geburtenstärksten Kliniken in der Region. Der Kreißsaal ist klassisch klinisch organisiert, legt aber Wert auf eine möglichst selbstbestimmte Geburt. Angeboten werden unterschiedliche Gebärpositionen, Gebärhocker und – je nach medizinischer Situation – auch Wassergeburten.
Die Geburtshilfe ist Teil eines größeren Mutter-Kind-Schwerpunkts, sodass bei Komplikationen kurze Wege zur Kinder- und Neugeborenenmedizin bestehen. Viele Schwangere aus dem Münsterland entscheiden sich bewusst für das Franziskus-Hospital, was sich in den hohen Geburtenzahlen widerspiegelt.
Das Clemenshospital hat seine Geburtshilfe in den vergangenen Jahren sichtbar weiterentwickelt. Der Kreißsaal wurde modernisiert und stärker auf eine ruhige, familienorientierte Atmosphäre ausgerichtet. Neben der ärztlich begleiteten Geburt gibt es hier auch das Angebot der hebammengeleiteten Geburt für Frauen mit unkomplizierter Schwangerschaft.
Charakteristisch für das Clemenshospital ist die Kombination aus persönlicher Betreuung und klinischer Sicherheit. Das Haus zählt ebenfalls zu den größeren Geburtskliniken in Münster und wird sowohl von Münsteraner Familien als auch von werdenden Eltern aus dem Kreis Steinfurt genutzt.
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Das Universitätsklinikum Münster nimmt in der Geburtshilfe eine Sonderrolle ein. Als Maximalversorger ist das UKM vor allem auf Risikoschwangerschaften, Frühgeburten und komplexe medizinische Fragestellungen vorbereitet. Entsprechend technisch ausgestattet sind auch die Kreißsäle.
Gleichzeitig betont das UKM, dass auch hier eine möglichst individuelle Geburt angestrebt wird, sofern die medizinische Situation dies zulässt. Viele Frauen mit besonderen Risiken werden gezielt an das UKM überwiesen, was erklärt, warum die Geburtenzahlen zwar niedriger sind als in anderen Häusern, die medizinische Bedeutung aber besonders hoch ist.
Das Herz-Jesu-Krankenhaus in Hiltrup gilt als vergleichsweise überschaubarer Geburtsstandort. Der Kreißsaal ist kleiner als in den Innenstadtkliniken, was viele Familien als Vorteil empfinden. Die Betreuung wird häufig als persönlich und kontinuierlich beschrieben.
Das Haus richtet sich vor allem an Frauen mit unkomplizierten Schwangerschaften, hält aber ebenfalls die notwendige medizinische Infrastruktur vor. Regelmäßige Infoabende und Kreißsaalführungen gehören zum festen Angebot und werden gut angenommen.
Neben den Kliniken gibt es in Münster auch die Möglichkeit, außerklinisch zu entbinden. Das Geburtshaus Münster, heute in Wolbeck ansässig, wird vollständig von Hebammen getragen. Hier stehen eine interventionsarme Geburt, Kontinuität in der Betreuung und eine wohnliche Atmosphäre im Vordergrund.
Das Geburtshaus richtet sich ausschließlich an Frauen mit gesunder Schwangerschaft und ohne bekannte Risiken. Für viele Eltern ist es eine bewusste Alternative zum Krankenhaus, insbesondere wenn sie eine möglichst natürliche Geburt wünschen.
Rein statistisch werden in Münster jährlich rund zweieinhalbtausend Kinder gezählt, deren Mütter ihren Wohnsitz in der Stadt haben. Tatsächlich ist die Zahl der Geburten in den Münsteraner Kreißsälen deutlich höher, weil viele Frauen aus dem Umland hier entbinden. Das macht Münster zu einem regionalen Zentrum der Geburtshilfe.
Die Wahl des Kreißsaals hängt dabei weniger von Zahlen als von persönlichen Prioritäten ab: medizinische Sicherheit, Nähe zum Wohnort, eine bestimmte Geburtsphilosophie oder das Vertrauen in ein bestimmtes Team. Münster bietet dafür ein ungewöhnlich breites Spektrum – von der Universitätsmedizin bis zur hebammengeleiteten Geburt.
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