Tödlicher Autounfall in Anröchte: Polizei ermittelt zur Ursache

Auf der B51 bei Windmühle sterben vier Menschen nach einem Frontalzusammenstoß. Die Bundesstraße bleibt in Münster und Region weiter gesperrt.
Foto: Caroline Muffert

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Anröchte. Bei einem Autounfall in Anröchte ist am Freitagabend ein 28 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen kam der Fahrer mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und blieb schließlich auf einem Feld liegen. Der Unfall ereignete sich im Gemeindegebiet von Anröchte und löste einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr aus. Für die Ermittler ist die Ursache des Geschehens weiterhin offen. Die Polizei spricht von einem laufenden Verfahren und bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Fahrverhalten machen können, sich zu melden. Der Fall wird als aktuelle Meldung aus dem Kreis Soest geführt und ist Teil der laufenden Münster Nachrichten mit regionalem Bezug.

Einsatzkräfte vor Ort und Maßnahmen am Unfallplatz

Nach dem Unfall waren Feuerwehr und Polizei innerhalb kurzer Zeit am Einsatzort. Einsatzkräfte aus Anröchte wurden dabei von weiteren Kräften aus der Nachbarkommune Berge unterstützt. Beim Eintreffen der Helfer wurde der Fahrer bereits leblos in seinem Fahrzeug vorgefunden. Nach Angaben der Feuerwehr war der Mann im Wagen eingeklemmt und hatte so schwere Verletzungen erlitten, dass eine Rettung nicht mehr möglich war. Die Arbeiten konzentrierten sich anschließend auf die Sicherung der Unfallstelle, die Bergung des Fahrzeugs und die Unterstützung der polizeilichen Ermittlungen.

Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Personen im Fahrzeug befunden hatten, wurde der Bereich rund um den Unfallort weiträumig abgesucht. Dafür setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein, um angrenzende Flächen aus der Luft zu kontrollieren. Diese Maßnahme diente der vollständigen Klärung der Lage und blieb ohne weiteren Befund. Nachdem feststand, dass keine weiteren Beteiligten betroffen waren, konnte der Einsatz schrittweise zurückgefahren werden. Der Verkehr war währenddessen örtlich eingeschränkt. Die Polizei sicherte Spuren, dokumentierte den Unfallort und bereitete die weitere Auswertung vor. Solche Blaulicht-Meldungen aus dem Raum Soest werden regelmäßig geprüft und zusammengeführt, um den Ablauf möglichst genau rekonstruieren zu können.

Ermittlungen zur Unfallursache und Zeugenaufruf

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Derzeit ist noch unklar, warum der 28-Jährige mit seinem Fahrzeug von der Straße abkam. Geprüft werden mehrere Ansatzpunkte, darunter mögliche Fahrfehler, eine nicht angepasste Geschwindigkeit oder äußere Einflüsse. Auch Ablenkung während der Fahrt oder der Einfluss von Alkohol oder anderen Substanzen gehören zu den standardmäßigen Prüfungen in solchen Fällen. Konkrete Ergebnisse liegen bislang nicht vor. Die Ermittler betonen, dass erst nach Abschluss der Untersuchungen belastbare Aussagen möglich sind.

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