
Münster. Mit dem Start des zweiten Bauabschnitts nimmt die Umgestaltung des Martiniviertels weiter Fahrt auf. Seit heute ist die Hörsterstraße zwischen Stiftsherrenstraße und Lotharingerstraße für den Autoverkehr voll gesperrt. Die Maßnahme soll bis Ende September dauern und bringt spürbare Einschränkungen für den Verkehr rund um den Bült mit sich.
Betroffen ist ein zentraler Abschnitt der Hörsterstraße. Autofahrer können den Bereich nicht passieren, eine Durchfahrt in Richtung Bült ist in dieser Zeit ausgeschlossen. Die Arbeiten markieren den zweiten von insgesamt fünf Bauabschnitten im Martiniviertel und sind Teil eines längerfristigen Umbauprojekts.
Hintergrund der Sperrung sind umfangreiche Arbeiten der Stadtnetze Münster. Unter der Fahrbahn werden Versorgungsleitungen erneuert und ausgebaut. Dazu zählen Strom-, Wasser- und Wärmeleitungen. Ziel ist es, die technische Infrastruktur zukunftsfähig zu machen, bevor die Oberflächen im Viertel endgültig neugestaltet werden.
Nach Angaben der Stadtnetze sollen so spätere Aufbrüche vermieden werden, wenn das Martiniviertel bereits umgebaut ist. Die Baustelle wandert abschnittsweise durch die Hörsterstraße.
Für Fußgänger bleibt die Hörsterstraße während der Bauzeit passierbar. Radfahrer müssen jedoch Umwege in Kauf nehmen. Sie werden ab dem Hörstertor über Sonnenstraße und Lotharingerstraße geführt. Der motorisierte Durchgangsverkehr wird weiträumig aus dem Quartier herausgehalten.
Die Arbeiten sind eingebettet in die umfassende Umgestaltung des Martiniviertels durch die Stadt Münster. Ziel ist es, den Bereich zwischen Promenade, Hörstertor und Bült städtebaulich aufzuwerten und den Verkehr neu zu ordnen. In den vergangenen Monaten waren bereits andere Abschnitte, unter anderem an der Lotharingerstraße, von Bauarbeiten betroffen.
Der nun gestartete zweite Bauabschnitt ist einer von insgesamt fünf geplanten Etappen. Anwohner, Gewerbetreibende und Besucher müssen sich daher auch in den kommenden Monaten auf weitere Einschränkungen einstellen.
Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten in der Hörsterstraße bis Ende September abgeschlossen sein. Erst danach wird der Abschnitt wieder für den Autoverkehr freigegeben. Bis dahin bleibt das Martiniviertel eine Baustelle – mit dem Ziel, den Bereich langfristig ruhiger, moderner und lebenswerter zu gestalten.
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