Vorfall mit Kind in Münster-Sentrup sorgt für Aufmerksamkeit: Ermittlungen laufen

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Foto: Caroline Muffert

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Münster. In Münster-Sentrup ermittelt die Polizei nach einem Vorfall, der seit dem Wochenende für große Aufmerksamkeit sorgt. Nach Polizeiangaben liegt eine Anzeige zu einem mutmaßlichen Geschehen im Bereich des Hermann-Josef-Neuhaus-Wegs vor. Dort soll es am Samstag, dem 7. Februar, am frühen Abend zu einer Situation gekommen sein, bei der ein Kind in der Nähe seines Wohnhauses angesprochen und festgehalten worden sein soll. Das Kind konnte sich demnach losreißen und in das Haus flüchten. Einsatzkräfte der Polizei Münster suchten nach Eingang der Meldung den genannten Bereich auf und sicherten erste Informationen.

Die Polizei Münster bestätigt den Eingang der Anzeige und hat die Kriminalpolizei mit den weiteren Ermittlungen beauftragt. Angaben zu einer tatverdächtigen Person sind bislang nicht öffentlich gemacht worden. Auch zur Beschreibung eines möglichen Fahrzeugs äußerten sich die Ermittlungsbehörden bislang nicht konkret. Nach übereinstimmenden Medienberichten prüfen die Ermittler derzeit die vorliegenden Hinweise und mögliche Zusammenhänge. Ein unmittelbarer Fahndungserfolg wurde bislang nicht bekannt.

Im Stadtteil Sentrup führte die Meldung zu erhöhter Aufmerksamkeit. Eltern tauschten sich untereinander aus und informierten sich über den aktuellen Stand. Die Polizei Münster bittet in solchen Fällen grundsätzlich darum, verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden und sich an offizielle Informationskanäle zu halten. Für die Ermittlungen sei es wichtig, Hinweise strukturiert aufzunehmen und zu überprüfen. Weitere Angaben will die Polizei machen, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

Ermittlungen der Polizei Münster und bisherige Erkenntnisse

Die Kriminalpolizei Münster hat nach Polizeiangaben die Ermittlungen übernommen und prüft die Angaben aus der Anzeige. Der gemeldete Vorfall soll sich am Samstag gegen 17.50 Uhr ereignet haben. Einsatzkräfte waren nach Bekanntwerden der Anzeige im betroffenen Wohngebiet präsent, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen und mögliche Spuren zu sichern. Ob weitere Zeugen befragt wurden, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei hält sich aus ermittlungstaktischen Gründen mit Details zurück.

Zusätzlich wird von den Ermittlern geprüft, ob es einen Zusammenhang zu einer weiteren Anzeige geben könnte, die bereits etwa zwei Wochen zuvor eingegangen war. Auch dabei soll ein Kind im Stadtteil Sentrup von einer unbekannten Person angesprochen worden sein. Ob beide Sachverhalte miteinander in Verbindung stehen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei Münster betont, dass erst nach Abschluss der Prüfungen belastbare Aussagen möglich sind.

Parallel zu den polizeilichen Maßnahmen informierten Bildungseinrichtungen im Umfeld die Elternschaft. Eine Grundschule im Stadtteil sowie eine Kindertageseinrichtung machten Eltern auf die Schilderungen aufmerksam und kündigten an, das Thema altersgerecht mit den Kindern zu besprechen. Ziel sei es, Kinder für umsichtiges Verhalten im öffentlichen Raum zu sensibilisieren, ohne unnötige Ängste zu schüren. Auch die Polizei empfiehlt in solchen Situationen Gespräche, die sich am Alter der Kinder orientieren.

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