Klang zwischen Renaissance und Pop: PENTAVOX bringt „Lieben und Leiden“ ins Münsterland

PENTAVOX startet im März 2026 die Reihe „Lieben und Leiden“ in vier Kirchen im Münsterland – Männerstimmen zwischen Renaissance, Romantik und Pop.
Das Männerquintett „PENTAVOX“ tourt durch Nottuln, Albersloh, Münster und Emsdetten. © PENTAVOX

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Münster. Mit einem thematisch dichten und musikalisch vielseitigen Programm startet das Männerquintett PENTAVOX im März 2026 seine Konzertreihe „Lieben und Leiden“ in mehreren Kirchen des Münsterlands. Das Ensemble wurde 2025 von Sängern aus dem Umfeld der Dommusik Münster gegründet und versteht sich als anspruchsvolle Formation für vier- bis fünfstimmige A-cappella-Literatur für Männerstimmen. Zwei Tenöre und drei Bässe bilden den Kern des Quintetts, das seine klangliche Heimat in der klassischen Kirchenmusik hat, stilistisch jedoch deutlich weiter denkt.

Männerstimmen mit kirchenmusikalischem Fundament

Die Nähe zur Dommusik Münster prägt das Profil von PENTAVOX spürbar. Das Ensemble setzt auf Präzision, Ausgewogenheit und eine klare Textgestaltung, wie sie in der kirchenmusikalischen Tradition gewachsen ist. Gleichzeitig versteht sich das Quintett nicht als reines Kirchenchor-Projekt, sondern als eigenständige Konzertformation mit künstlerischem Anspruch. Die fünf Sänger widmen sich gezielt Literatur für Männerstimmen, die von inniger Polyphonie bis zu kraftvoller Klangfülle reicht.

Ein Programm über Liebe, Sehnsucht und Passion

Inhaltlich kreist die Reihe „Lieben und Leiden“ um zentrale menschliche Erfahrungen. Die Spannweite reicht von geistlicher Passionsmusik bis zu weltlichen Vertonungen von Liebe und Sehnsucht. Musikalisch beginnt der Bogen in der Renaissance, unter anderem mit Werken von Thomas Tallis und Jacobus Gallus, führt über den Barock mit Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach bis in die Romantik. Auch Komponisten wie Giovanni Pierluigi da Palestrina, Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy, Antonio Lotti oder Sven-David Sandström gehören zum erweiterten Repertoire. Einen bewussten Kontrast setzt das Ensemble mit einem Song von Billy Joel, der dem Programm eine überraschende, zeitgenössische Note verleiht und die thematische Klammer von Liebe und Leidenschaft über Jahrhunderte hinweg hörbar macht.

Passionszeit als geistlicher Rahmen

Die Konzerttermine im März sind bewusst in die Fastenzeit gelegt. Mehrere Aufführungen greifen den liturgischen Kontext der Passionszeit auf und vertiefen ihn musikalisch. So ist das Konzert in Albersloh als Vorabend des dritten Fastensonntags angekündigt. Der geistliche Rahmen verleiht dem Programm zusätzliche Bedeutung, ohne dass es sich ausschließlich auf sakrale Werke beschränkt. Gerade die Verbindung von geistlicher und weltlicher Musik schafft eine besondere dramaturgische Spannung.

Leitung durch Justus Meinhard und Orgel-Intermezzi

Die künstlerische Leitung liegt bei Justus Meinhard, der als Organist und Pianist aktiv ist und unter anderem Wettbewerbserfolge bei „Jugend musiziert“ vorweisen kann. Er ergänzt die Vokalstücke durch ausgewählte Orgelwerke, die als Intermezzi zwischen den Gesängen erklingen. Diese instrumentalen Einsprengsel sorgen für klangliche Kontraste und strukturieren den Konzertabend.

Vier Konzerte im Münsterland – Eintritt frei

Zu erleben ist PENTAVOX am Freitag, 6. März 2026, um 19 Uhr in der St.-Martinus-Kirche in Nottuln, am Samstag, 7. März, um 18 Uhr in der St.-Ludgerus-Kirche in Albersloh, am Sonntag, 8. März, um 18 Uhr in der St.-Clemens-Kirche in Münster-Hiltrup sowie am Sonntag, 29. März, um 16.30 Uhr in der St.-Pankratius-Kirche in Emsdetten. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird teilweise um Spenden gebeten.

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