Ausgezeichnete Architektur: Münster ehrt die besten Bauten Westfalens

Hier findest du alle Veranstaltungen und Events in Münster am Wochenende auf einen Blick. Egal ob Theater, Partys oder Ausstellungen. Die Umfrage zur Innenstadt Münster zeigt: 84 % der Bürger sind zufrieden. Besonders beliebt: Wochenmarkt, Gastronomie und Heimwerkerbedarf.
Foto: Ramon Karolan

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Münster. Der Westfälische Preis für Baukultur 2025 wurde am 11. November im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster verliehen. Mit dem Preis zeichnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) herausragende Bauprojekte aus, die Nachhaltigkeit, Funktionalität und gestalterische Qualität vereinen. Der renommierte Wettbewerb wird alle fünf Jahre vergeben und zählt zu den wichtigsten Architekturpreisen in Nordrhein-Westfalen. Unterstützt wird die Auszeichnung von der NRW.BANK, die das Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro stiftet.

In diesem Jahr standen rund 200 eingereichte Projekte aus den vergangenen zehn Jahren zur Auswahl. Eine unabhängige Jury aus Architektinnen, Städteplanern, Kulturvertretern und LWL-Fachleuten bewertete die Beiträge nach Kriterien wie Nachhaltigkeit, Integration ins Stadtbild und gesellschaftlicher Wirkung.

Hauptpreise für Projekte aus Münster, Höxter, Paderborn und Hagen

Unter den Hauptpreisträgern des Westfälischen Preises für Baukultur 2025 befindet sich das genossenschaftliche Wohnquartier „Grüner Weiler I“ in Münster-Gievenbeck. Das Projekt entstand auf einer ehemaligen Brachfläche im Oxford-Quartier und steht für gemeinschaftliches Wohnen, ökologische Bauweise und innovative Stadtentwicklung. Gründächer, Regenwassernutzung und erneuerbare Energien machen den „Grünen Weiler“ zu einem Vorzeigeprojekt nachhaltiger Stadtverdichtung.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Landesgartenschau Höxter 2023, die mit ihrer Umgestaltung städtischer Freiräume und kultureller Achsen Maßstäbe in Sachen Freiraumgestaltung und Nachhaltigkeit setzte.

Ein weiterer Hauptpreis ging an die Grundschule St. Michael in Paderborn. Der moderne Lernort in der Altstadt überzeugt durch sein offenes Raumkonzept, einen begrünten Pausenhof auf dem Dach und das integrierte Musikforum. Damit verbindet das Projekt pädagogische Innovation mit zeitgemäßer Architektur.

Das neue Eingangsgebäude des LWL-Freilichtmuseums Hagen erhielt den Preis für seine nachhaltige Holzkonstruktion und die verbesserte Barrierefreiheit. Die Jacoby Studios in Paderborn wiederum zeigen, wie historische Bausubstanz und moderne Architektur zu einem kulturellen Ensemble verschmelzen können.

Anerkennungen für zehn weitere Bauprojekte in NRW

Neben den Hauptpreisen vergab die Jury zehn Anerkennungen an besonders gelungene Bauprojekte in Westfalen-Lippe. Aus Münster wurde die Baugruppe KliQ – Kollaborativ leben im Quartier ausgezeichnet, die gemeinschaftliches Wohnen neu denkt. Weitere Anerkennungen gingen an das Rat- und Bürgerhaus Holzwickede, den Waldkindergarten Wadersloh-Liesborn, das Fritz Bauer Forum, die KoFabrik und das Musikforum Ruhr in Bochum.

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Auch das Mittlere Paderquellgebiet in Paderborn, das kult – Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland in Vreden, das Museum Peter August Böckstiegel in Werther und das Stadtentwicklungsprojekt „Siegen zu neuen Ufern“ wurden für ihre architektonische Qualität und gesellschaftliche Relevanz gewürdigt.

Baukultur als Motor für nachhaltige Stadtentwicklung

Der Westfälische Preis für Baukultur 2025 zeigt eindrucksvoll, wie Architektur in Westfalen-Lippe zur nachhaltigen Stadtentwicklung beiträgt. Ob gemeinschaftliches Wohnen, innovative Schularchitektur oder die Verbindung von Kultur und Freiraum – alle ausgezeichneten Projekte schaffen Lebensräume mit Identität und Zukunftsfähigkeit.

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