
Münster empfängt Besuch aus Ghana: Adam Abubakari Takoro, Bürgermeister der Projektpartnerstadt Tamale, ist gemeinsam mit einer Delegation für mehrere Tage in der Stadt gewesen. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Themen Abfall- und Wasserwirtschaft. Am Samstag wurde Takoro zudem im Friedenssaal des Historischen Rathauses empfangen.
Adam Abubakari Takoro war seit Mittwoch, 23. September, gemeinsam mit zwei weiteren Vertretern aus Tamale in Münster zu Gast. Für ihn war es der erste Besuch in der westfälischen Projektpartnerstadt seit seinem Amtsantritt im Jahr 2025.
Am Samstag, 26. September, empfing Bürgermeister Klaus Rosenau die Delegation im Friedenssaal des Historischen Rathauses am Prinzipalmarkt. Auch Oberbürgermeister Tilman Fuchs kam während des Aufenthalts mit den Gästen aus Ghana zu einem Austausch im Stadthaus 1 zusammen.
Ein Schwerpunkt des Besuchs lag auf der Abfall- und Wasserwirtschaft. Deshalb standen unter anderem Termine bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster, der FH Münster und den Stadtwerken auf dem Programm.
Alle drei Einrichtungen arbeiten bereits im Rahmen verschiedener Projekte mit Partnern in Tamale zusammen. Ziel der Begegnungen ist es, bestehende Kooperationen weiterzuführen und Erfahrungen zwischen beiden Städten auszutauschen.
Die Projektpartnerschaft Münster Tamale besteht seit 2022. Neben kommunalen Themen gibt es inzwischen auch zahlreiche weitere Verbindungen zwischen Akteuren beider Städte. Dazu gehören die Bistumspartnerschaft Münster–Nordghana, Schulpartnerschaften sowie Kooperationen in den Bereichen Ausbildung, Theater und Kultur.
Diese Projekte waren ebenfalls Teil des Programms während des Besuchs der ghanaischen Delegation.
Seit Sonntag, 27. September, nimmt die Gruppe aus Tamale gemeinsam mit Nina Dohr vom Büro Internationales der Stadt Münster an zwei internationalen Vernetzungstreffen in Bonn teil. Von dort aus soll die Delegation am Mittwoch, 30. September, die Rückreise nach Ghana antreten.
Finanziert wurde der Besuch einschließlich der Treffen in Bonn mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung über Engagement Global und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt. Hinzu kommen Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Landespartnerschaft NRW-Ghana.






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