
Münster. Die Polizei Münster warnt aktuell vor einer neuen Betrugsmasche, bei der sich Täter am Telefon Zugang zu Computern und Onlinebanking-Konten verschaffen. Eine 64-jährige Frau aus Münster wurde Opfer eines solchen Betrugs und verlor mehrere tausend Euro. Der Fall zeigt, wie raffiniert Kriminelle inzwischen vorgehen – und warum erhöhte Vorsicht geboten ist.
Am Mittwoch, den 29. Oktober, erhielt die Münsteranerin gegen Mittag einen Anruf von einem Mann, der sich als „Hannes Weinbrenner“ ausgab. Der angebliche Anlageberater behauptete, sie habe Ansprüche aus einem insolventen Bitcoin-Unternehmen. Unter diesem Vorwand überzeugte er die Frau, eine Fernwartungs-App auf ihrem Computer zu installieren und ihm Zugriff auf ihr Onlinebanking zu gewähren.
Kurz darauf meldete sich ein weiterer Mann, der sich als „Moritz Nold“ und als Vorgesetzter des ersten Anrufers vorstellte. Gemeinsam hielten die beiden Täter stundenlangen Kontakt zur Frau und leiteten währenddessen mehrere Überweisungen von ihren Konten ein. Erst als die Münsteranerin misstrauisch wurde und eine Nachbarin um Hilfe bat, flog der Betrug auf.
Nach dem aktuellen Fall von Betrug am Telefon in Münster rät die Polizei zu erhöhter Vorsicht. Bürgerinnen und Bürger sollten niemals persönliche Daten wie Kontonummern oder Kreditkarteninformationen preisgeben. Auch Fernzugriffe auf Computer oder Smartphones dürfen Unbekannten keinesfalls erlaubt werden.
Wer einen solchen Anruf erhält, sollte sofort auflegen, sich an eine vertraute Person wenden und im Zweifel die Polizei unter der Notrufnummer 110 informieren. Wichtig ist, sich nicht unter Druck setzen zu lassen – Betrüger arbeiten gezielt mit Zeitdruck und psychischem Stress, um ihre Opfer zu manipulieren.
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Quelle: Polizei Münster (ots)
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