
Münster. Acht Monate Gefängnis hatte er bereits hinter sich, doch die nächste Haftstrafe ließ nicht lange auf sich warten. Ein 47-Jähriger war wegen mehrerer Diebstähle erneut verurteilt worden, trat seine zehnmonatige Haftstrafe jedoch nicht an. Seit zwei Tagen wurde er deshalb per Haftbefehl gesucht. Am Freitagabend endete seine Freiheit bei einer Kontrolle am Hauptbahnhof Münster. Die Bundespolizei nahm den Mann fest.
Wie die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin am Montag mitteilte, kontrollierten Einsatzkräfte den deutschen Staatsangehörigen am Freitagabend im Hauptbahnhof Münster. Dabei stellten die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaft Münster bereits seit zwei Tagen nach dem 47-Jährigen fahnden ließ.
Hintergrund war eine rechtskräftige Verurteilung wegen Diebstahls in insgesamt acht Fällen, darunter ein Diebstahl mit Waffen. Das Amtsgericht Münster hatte den Mann Ende 2025 zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten verurteilt. Der Aufforderung, seine Haftstrafe anzutreten, war er allerdings nicht nachgekommen.
Der Festgenommene war bereits vor seiner erneuten Verurteilung mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Nach Angaben der Bundespolizei hatte er kurz zuvor eine achtmonatige Freiheitsstrafe wegen vergleichbarer Delikte verbüßt.
Nach der Festnahme am Hauptbahnhof Münster brachten die Einsatzkräfte den 47-Jährigen noch am Freitagabend in die Justizvollzugsanstalt Münster. Dort muss er nun die verhängte zehnmonatige Haftstrafe verbüßen.
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