Unfall auf der A39 bei Braunschweig sorgt für langen Stau im Berufsverkehr

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

Teilen:

Ein Unfall auf der A39 hat am Montagmorgen, 12. Oktober 2026, erhebliche Verkehrsbehinderungen im Süden von Braunschweig verursacht. Zwischen dem Autobahndreieck Braunschweig-Südwest und dem Autobahnkreuz Braunschweig-Süd mussten in Fahrtrichtung Braunschweig zeitweise zwei Fahrstreifen gesperrt werden. Der Rückstau erreichte zwischenzeitlich eine Länge von 5,5 Kilometern. Zusätzlich müssen Autofahrer seit Montag mit mehreren längerfristigen Sperrungen wegen Bauarbeiten am Autobahndreieck rechnen.

Anzeige

Zwei Fahrstreifen auf der A39 nach Unfall gesperrt

Der Unfall ereignete sich auf der A39 zwischen dem Dreieck Braunschweig-Südwest und dem Kreuz Braunschweig-Süd. Betroffen war die Fahrtrichtung von Salzgitter nach Braunschweig. Um 7:06 Uhr warnte der niedersächsische Verkehrswarndienst vor einer noch nicht vollständig abgesicherten Unfallstelle.

Nach der Verkehrsmeldung befanden sich Rettungsfahrzeuge im Einsatz. Sowohl der rechte als auch der mittlere Fahrstreifen waren gesperrt. Der übrige Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Ortskundigen Autofahrern wurde empfohlen, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren.

Eine vollständige Sperrung der Richtungsfahrbahn war damit zunächst nicht gemeldet. Die Einschränkungen betrafen allerdings zwei Fahrstreifen auf einer wichtigen Verbindung im südlichen Stadtgebiet von Braunschweig.

Anzeige

Rückstau erreicht 5,5 Kilometer und verursacht hohe Zeitverluste

Die Auswirkungen auf den morgendlichen Verkehr waren erheblich. Bereits um 7:01 Uhr wurde auf der A39 ein größerer Rückstau registriert. Dieser verlängerte sich in der folgenden Stunde deutlich.

Nach den aufgezeichneten Verkehrsdaten von verkehrslage.de erreichte der Stau um 8:05 Uhr mit 5,5 Kilometern seine größte dokumentierte Länge. Der maximale Zeitverlust lag bei einer Stunde und 16 Minuten. Damit mussten Autofahrer auf dem betroffenen Abschnitt zeitweise wesentlich mehr Zeit einplanen als unter normalen Verkehrsbedingungen.

Die Staulänge und der Zeitverlust entwickelten sich dabei nicht gleichmäßig. Auch bei einem kürzer werdenden Rückstau kann die Verzögerung hoch bleiben, wenn Fahrzeuge nur sehr langsam vorankommen. Die aufgezeichneten Werte zeigen, wie stark der Unfall den Verkehr in Richtung Braunschweig während der morgendlichen Hauptverkehrszeit beeinträchtigte.

Unfallhergang und mögliche Verletzte zunächst unklar

An dem Unfall sollen vier Fahrzeuge beteiligt gewesen sein. Eine unabhängige Bestätigung dieser Zahl durch eine aktuelle Polizeimitteilung lag zunächst nicht vor. Auch zum genauen Ablauf des Zusammenstoßes gab es zunächst keine gesicherten Angaben.

Unklar blieb zudem, ob und wie viele Menschen bei dem Unfall verletzt wurden. Der gemeldete Einsatz von Rettungsfahrzeugen lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die Zahl oder Schwere möglicher Verletzungen zu.

Ebenso waren zunächst keine bestätigten Angaben über beschädigte Fahrzeugtypen, notwendige Abschleppmaßnahmen oder die Höhe des entstandenen Sachschadens verfügbar.

Ob dem Unfall ein Auffahren auf bremsende Fahrzeuge, ein Fahrstreifenwechsel oder ein anderer Vorgang vorausging, war damit zunächst offen. Auch ein Zusammenhang mit den Bauarbeiten im Bereich des Autobahndreiecks war nicht nachgewiesen.

Stau am Vormittag beendet, Fahrbahnfreigabe nicht bestätigt

Im weiteren Verlauf des Vormittags entspannte sich die dokumentierte Verkehrslage. Der um 7:01 Uhr begonnene Stauvorgang wurde nach den aufgezeichneten Daten um 8:29 Uhr beendet. Insgesamt dauerte er eine Stunde und 28 Minuten.

Das Ende dieser Staumeldung bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass zu diesem Zeitpunkt sämtliche unfallbedingten Einschränkungen bereits aufgehoben waren. Eine gesonderte behördliche Bestätigung, wann die beiden gesperrten Fahrstreifen vollständig wieder freigegeben wurden, lag zunächst nicht vor.

Damit lässt sich zwar das Ende des registrierten Rückstaus zeitlich eingrenzen, nicht jedoch der genaue Abschluss sämtlicher Einsatzmaßnahmen.

Gleichzeitig beginnen neue Bauarbeiten am Dreieck Braunschweig-Südwest

Unabhängig von dem Unfall hat am Montag eine neue Phase der Fahrbahnsanierung am Autobahndreieck Braunschweig-Südwest begonnen. Die Autobahn GmbH des Bundes hatte die Maßnahmen bereits am 6. Oktober angekündigt.

Die Arbeiten sind Teil einer Sanierung, die insgesamt sechs Bauabschnitte umfasst. Die aktuelle Bauphase ist vom 12. bis zum 26. Oktober 2026 vorgesehen.

Während dieses Zeitraums bleibt die Verbindung von der A391 auf die A39 in Richtung Salzgitter gesperrt. Das gilt ebenfalls für die Verbindung zur Bundesstraße 248 in Richtung Rüningen.

Weitere Einschränkungen betreffen die Ausfahrt von der A39 aus Richtung Wolfsburg auf die B248 sowie die Ausfahrt von der A39 aus Richtung Salzgitter zur Westerbergstraße.

Diese Sperrungen sind unabhängig von den kurzfristigen Maßnahmen nach dem Unfall. Anders als die unfallbedingten Behinderungen sind sie für einen Zeitraum von rund zwei Wochen vorgesehen.

Diese Umleitungen gelten während der Bauphase

Für Autofahrer hat die Autobahn GmbH mehrere Umleitungsstrecken vorgesehen. Wer von der A2 kommend auf die A39 in Richtung Salzgitter wechseln möchte, kann dafür das Autobahnkreuz Wolfsburg-Königslutter nutzen.

Verkehrsteilnehmer, die von der A391 auf die A39 fahren wollen, werden über das Autobahnkreuz Braunschweig-Süd umgeleitet.

Wer von der A39 aus Richtung Wolfsburg die B248 erreichen möchte, kann stattdessen die Anschlussstelle Braunschweig-Rüningen-Süd nutzen. Diese Ausweichmöglichkeit besteht auch für Fahrzeuge aus Richtung Salzgitter, deren übliche Ausfahrt an der Anschlussstelle Rüningen-Nord von den Arbeiten betroffen ist.

Die Autobahn GmbH weist darauf hin, dass die Durchführung der Bauarbeiten vom Wetter abhängig ist. Änderungen am vorgesehenen Zeitplan sind deshalb möglich.

A39 verbindet Braunschweig mit wichtigen Autobahnen

Das Autobahndreieck Braunschweig-Südwest ist ein wichtiger Bestandteil des regionalen und überregionalen Straßennetzes in Niedersachsen. Hier treffen die A39 und die A391 aufeinander.

Die A39 verbindet unter anderem Braunschweig mit Wolfsburg und Salzgitter. Über das Autobahnkreuz Wolfsburg-Königslutter besteht zudem Anschluss an die A2, eine der zentralen Ost-West-Verbindungen Deutschlands. Im Süden führt die A39 zum Autobahndreieck Salzgitter mit Anschluss an die A7.

Die A391 übernimmt als westliche Stadtautobahn eine zusätzliche Verbindungsfunktion innerhalb Braunschweigs. Verkehrsstörungen am südlichen Ende dieser Strecke können deshalb sowohl Pendler als auch den überregionalen Verkehr betreffen.

Der Unfall vom Montagmorgen und die zeitgleich beginnende Sanierungsphase führen damit zu unterschiedlichen Einschränkungen an demselben Verkehrsknoten. Während der dokumentierte Stau nach dem Unfall am Vormittag endete, bleiben die angekündigten baubedingten Sperrungen voraussichtlich bis zum 26. Oktober bestehen.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu