Frau aus Münster fällt auf Online-Anlagebetrug mit Kryptowährungen herein

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Foto: Caroline Muffert

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Münster. Eine 45-jährige Frau aus Münster ist Opfer eines Anlagebetrugs geworden. Wie die Polizei Münster mitteilt, überwies sie zwischen dem 18. und 27. Februar Geld an bislang unbekannte Täter, nachdem sie auf eine angebliche Onlineplattform für Investitionen gestoßen war.

Die Münsteranerin hatte zuvor in sozialen Netzwerken Werbung für eine Plattform gesehen, die Gewinne für Anleger versprach. Nachdem sie dort ihre Kontaktdaten angegeben hatte, meldeten sich mehrere Personen telefonisch bei ihr und erklärten, wie sie in Kryptowährungen investieren könne. Im Verlauf dieser Gespräche überwies die Frau mehrere Geldbeträge.

Erst als sie sich ihr Geld auszahlen lassen wollte und erneut zu einer weiteren Überweisung aufgefordert wurde, wurde sie misstrauisch. Anschließend wandte sie sich an die Polizei.

Polizei Münster warnt vor Betrugsmasche bei Online-Investments

Nach Angaben der Polizei nutzen Betrüger häufig Werbung in sozialen Netzwerken, um Interessenten auf angebliche Investmentplattformen aufmerksam zu machen. Nachdem Kontaktdaten hinterlassen wurden, folgen oft telefonische Gespräche, in denen zu Investitionen gedrängt wird.

Die Polizei rät deshalb, Anbieter von Kryptowährungen sorgfältig zu prüfen. Dazu gehört unter anderem eine Internetrecherche sowie die Überprüfung von Bewertungen. Verlässliche Informationen bietet auch die Internetseite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Dort kann in einer Unternehmensdatenbank nach Finanzanbietern gesucht werden.

Besondere Vorsicht ist laut Polizei geboten, wenn am Telefon zu Investitionen gedrängt wird oder Geld auf Konten im Ausland überwiesen werden soll. Auch Überweisungen auf deutsche Konten bieten keinen sicheren Schutz vor Betrug, da solche Konten gezielt genutzt werden können, um Vertrauen zu erwecken.

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