
Münster/Deutschland. Bei der Warenhauskette Galeria laufen derzeit Gespräche über neue Mietverträge an mehreren Standorten in Deutschland. Hintergrund sind wirtschaftliche Schwierigkeiten im innerstädtischen Einzelhandel. Das Unternehmen prüft deshalb, ob bestehende Mietkonditionen angepasst werden können. Sollte es keine tragfähigen Lösungen geben, schließt Galeria auch Filialschließungen nicht aus.
Für Münster gibt es jedoch vorerst Entwarnung. Die beiden Galeria-Standorte in der Innenstadt werden in der aktuellen Liste der betroffenen Häuser nicht genannt.
Nach Angaben des Unternehmens betreffen die aktuellen Gespräche insgesamt acht Filialen in Deutschland. Dabei handelt es sich um Standorte in mehreren großen Städten.
Genannt werden Filialen in München am Rotkreuzplatz, zwei Häuser in Berlin am Kurfürstendamm und am Hermannplatz sowie zwei Standorte in Köln an der Hohen Straße und der Breite Straße. Außerdem stehen Filialen in Mannheim, Braunschweig und Aschaffenburg auf der Liste.
Die Mietverträge dieser Häuser laufen nach Unternehmensangaben mittelfristig aus. Galeria versucht daher, mit den jeweiligen Vermietern neue Vereinbarungen zu erreichen. Gelingt das nicht, könnten auch Filialschließungen eine Folge sein.
Als Grund für die Gespräche nennt das Unternehmen die schwierige wirtschaftliche Situation vieler Warenhäuser. Besonders der innerstädtische Einzelhandel steht seit Jahren unter Druck. Onlinehandel, verändertes Konsumverhalten und steigende Kosten haben die Branche stark verändert.
Galeria betont daher, dass der langfristige Betrieb eines Warenhauses nur möglich sei, wenn das Geschäftsmodell wirtschaftlich tragfähig bleibt. Ziel der aktuellen Gespräche sei es, für beide Seiten akzeptable Lösungen zu finden und möglichst viele Standorte zu erhalten.
Die beiden Galeria-Filialen in Münster sind von den aktuellen Mietverhandlungen nicht betroffen. Weder das Haus an der Salzstraße noch der Standort an der Ludgeristraße wird in der Liste der betroffenen Filialen genannt.
Damit bleibt die Situation in der Münsteraner Innenstadt zunächst stabil. Beide Häuser gehören weiterhin zum Filialnetz des Unternehmens.
Bereits bei den großen Restrukturierungsrunden der vergangenen Jahre standen viele Galeria-Filialen in Deutschland auf der Kippe. Auch damals blieb Münster letztlich verschont.
Die Warenhauskette betreibt derzeit bundesweit noch mehrere Dutzend Standorte und beschäftigt mehrere tausend Mitarbeitende. Mit den laufenden Mietverhandlungen versucht das Unternehmen nun erneut, seine Filialstruktur wirtschaftlich abzusichern.
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