
Münster. Drei Jahre nach dem Angriff der Hamas und verbündeter Gruppen auf Israel soll am Mittwochabend auf dem Prinzipalmarkt an die Opfer des 7. Oktober 2023 erinnert werden. Mehrere Gruppen, darunter die Jüdische Gemeinde, rufen für den 7. Oktober 2026 um 18 Uhr zu einer Gedenkkundgebung in Münster auf. Unter dem Motto „Gedenken zum 7. Oktober – Gegen das Vergessen“ stehen die Getöteten, die Verschleppten und die Folgen des Angriffs für jüdisches Leben im Mittelpunkt.
Im Mittelpunkt der Kundgebung sollen die Opfer des 7. Oktober stehen. „Wir wollen uns treffen, um der Opfer des 7. Oktobers zu gedenken“, heißt es im Aufruf. Genannt werden ausdrücklich die Getöteten, die Geiseln und „all jene Jüdinnen und Juden, die durch den 7. Oktober […] eine radikale Bedrohung ihres Lebens erfahren mussten“. Die Veranstalter bitten die Teilnehmenden zudem, Kerzen oder andere Zeichen der Erinnerung mitzubringen.
Beim Angriff der Hamas und verbündeter bewaffneter Gruppen auf Israel wurden rund 1.200 Menschen getötet und 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Betroffen waren unter anderem israelische Ortschaften und Kibbuzim nahe der Grenze sowie das Nova-Musikfestival. Der Angriff wurde zu einer tiefen Zäsur für Israel und löste den Krieg im Gazastreifen aus.
Auch in den vergangenen Jahren wurde in Münster an den 7. Oktober erinnert. Bereits 2024 fand auf dem Prinzipalmarkt eine Gedenkveranstaltung statt. 2025 gab es in Münster unter anderem eine Mahnwache und einen Lichtergang zur Synagoge. Die Stadt ließ zudem gemeinsam mit der Bezirksregierung israelische Flaggen hissen.
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