
Ibo aus Münster hat die 21. Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ gewonnen. Der Kandidat setzte sich im Finale bei den Männern durch, während Aurélie den Titel bei den Frauen holte. Ganz überraschend kam dieses Ergebnis allerdings nicht mehr. Schon vor der Ausstrahlung soll ein vorzeitig verschicktes Siegercover der deutschen „Harper’s Bazaar“ beide Gewinner gezeigt haben. Am Finalabend bestätigte sich damit, worüber zuvor bereits spekuliert worden war.
Bevor die beiden Titel vergeben wurden, fiel im Finale zunächst die erste Entscheidung. Tony und Daphne schieden als Erste aus dem Wettbewerb aus. Damit reduzierte sich das Feld früh in der Finalshow, bevor die verbliebenen Kandidatinnen und Kandidaten weiter um den Sieg kämpften.
Im Finale standen insgesamt sechs Models. Bei den Frauen waren Aurélie, Daphne und Anna dabei. Bei den Männern gingen Ibo, Godfrey und Tony ins Rennen. Für Ibo aus Münster blieb nach der ersten Entscheidung die Chance, sich in der Männer-Kategorie durchzusetzen und den Titel in einem ungewöhnlichen Finale zu gewinnen.
Am Ende setzte sich Aurélie bei den Frauen durch. Ibo gewann die Männer-Kategorie und holte den Titel damit nach Münster. Beide tragen nun den Titel „Germany’s Next Topmodel“ 2026. Zur Siegprämie gehört neben dem Cover der deutschen „Harper’s Bazaar“ auch ein Preisgeld von jeweils 100.000 Euro.
Der vorzeitige Cover-Leak blieb dennoch das beherrschende Thema rund um den Finalabend. Der Überraschungsmoment war bereits vor der Ausstrahlung deutlich abgeschwächt, weil die angeblichen Siegercover im Netz diskutiert wurden. Für Ibo selbst ändert das am Ergebnis nichts. Der Münsteraner geht als Gewinner aus der Staffel hervor und steht gemeinsam mit Aurélie auf dem Cover, das schon vorab für Aufsehen gesorgt hatte.
Auch der Rahmen des Finales war in diesem Jahr ungewöhnlich. Anders als in früheren Jahren fand die Entscheidung nicht als klassisches Live-Finale in Deutschland statt. Die Finalshow wurde in Los Angeles produziert. Es war das erste GNTM-Finale außerhalb Deutschlands.
Damit setzte ProSieben auf eine deutlich internationalere Inszenierung. Hollywood wurde nicht nur zur Kulisse, sondern Teil des Konzepts. Die Show sollte größer, glamouröser und näher an der internationalen Mode- und Entertainmentwelt wirken als frühere Finalausgaben. Für Ibo bedeutete der Sieg damit auch einen besonders prominenten Abschluss der Staffel. Der Kandidat aus Münster gewann nicht in einer deutschen Finalhalle, sondern in einer Show, die bewusst auf internationale Wirkung angelegt war.
Für das Finale holte Heidi Klum prominente Unterstützung nach Los Angeles. Zu den Gästen gehörten unter anderem Sharon Stone, Demi Lovato, Nicole Scherzinger, Adriana Lima, Winnie Harlow sowie die Designer Dan und Dean Caten von Dsquared2.
Die Gästeliste passte zum Hollywood-Konzept der Staffel. Statt einer reinen TV-Studio-Show setzte das Finale auf internationale Namen, rote-Teppich-Atmosphäre und einen deutlich größeren Entertainment-Faktor. Dadurch bekam der Sieg von Aurélie und Ibo einen Rahmen, der sich klar von vielen früheren Finalausgaben unterschied.
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