
Münster. Nach einem Demonstrationszug durch die Innenstadt von Münster kündigt die kurdische Community im Münsterland weitere Proteste an. Die Aktionen sollen sich über mehrere Abende erstrecken und werden voraussichtlich erneut zu Einschränkungen im Verkehr sowie zu Polizeieinsätzen im Innenstadtbereich führen.
Bereits am Dienstagabend zogen Demonstrierende durch zentrale Straßen der Innenstadt. Der Protest richtete sich gegen die aktuelle militärische Lage in Nord- und Ostsyrien. Die Teilnehmenden machten dabei auf die Situation der kurdischen Bevölkerung aufmerksam. Während des Aufzugs kam es zeitweise zu Sperrungen und Verzögerungen im Abendverkehr.
Nach Angaben der Organisierenden soll es nicht bei einer einzelnen Aktion bleiben. Vielmehr seien weitere Demonstrationen in Münster geplant. Ziel sei es, über mehrere Tage hinweg Öffentlichkeit für die Lage in den kurdischen Gebieten zu schaffen. Die Versammlungen sollen erneut in den Abendstunden stattfinden.
Für den heutigen Abend ist bereits eine weitere Demonstration angekündigt. Die genauen Routen und Auflagen werden jeweils kurzfristig festgelegt. Die Polizei bereitet sich darauf vor, die Versammlungen zu begleiten und den Verkehr zu regeln.
Die Polizei begleitete den Demonstrationszug am Dienstag mit einem größeren Aufgebot. Nach Angaben der Einsatzkräfte verlief die Versammlung überwiegend ruhig. Dennoch kam es im Umfeld der Route zu temporären Straßensperrungen und Einschränkungen für den Individual- und Busverkehr.
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Angesichts der angekündigten weiteren Proteste rechnet die Polizei auch an den kommenden Abenden mit Einschränkungen im Innenstadtbereich. Verkehrsteilnehmende sollten sich auf mögliche Verzögerungen einstellen.
Auslöser der Demonstrationen ist die aktuelle Eskalation in Nord- und Ostsyrien. Die kurdische Community wirft der syrischen Übergangsregierung vor, gemeinsam mit der Türkei militärisch gegen kurdisch geprägte Regionen vorzugehen. Nach Darstellung der Organisierenden seien dabei auch Zivilisten betroffen, zahlreiche Menschen seien auf der Flucht.
Mit den Protesten wollen die Kurdinnen und Kurden im Münsterland auf die Lage aufmerksam machen und politischen Druck aufbauen.
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