Makridis erlöst Preußen Münster: Später Treffer entscheidet Spiel gegen Köln

SC Preußen Münster äußert sich zu Vorfällen beim Spiel gegen Eintracht Braunschweig
Foto: SC Preußen Münster

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Münster. Fünf Ligaspiele ohne Sieg, wachsender Druck und lange kein Durchkommen gegen einen unangenehmen Gegner: Der SC Preußen Münster hat seine Negativserie beendet. Beim Heimspiel Preußen Münster gegen Fortuna Köln setzte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Wörle am Sonntag (25. Oktober 2026) mit 1:0 durch. Charalambos Makridis köpfte die Adlerträger in der 78. Minute zum Sieg. Vor 13.182 Zuschauern im LVM-Preußenstadion brauchte es dafür allerdings nicht nur Geduld, sondern auch einen starken Torhüter.

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Preußen Münster tut sich schwer, Fortuna Köln vergibt Chancen

Von Beginn an versuchten die Münsteraner, mit frühem Pressing die Kontrolle zu übernehmen. Gegen die gut organisierte Kölner Defensive fehlten jedoch zunächst die entscheidenden Ideen. Joshua Mees und Romario Rösch probierten es aus der Distanz, auch Makridis näherte sich mit einem Schuss dem gegnerischen Tor. Wirklich zwingend wurde der SCP lange nicht.

Die größte Chance der ersten Halbzeit gehörte stattdessen den Gästen. Kurz vor dem Pausenpfiff setzte sich Maximilian Fischer durch und traf aus rund 18 Metern den Pfosten. Münster hatte Glück, nicht mit einem Rückstand in die Kabine zu gehen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Fortuna Köln gefährlich. Vor allem Kevin Krumme stellte die Preußen-Abwehr vor Probleme. In der 56. Minute zwang er Torhüter Harsmann mit einem wuchtigen Volleyschuss zu einer starken Parade. Nur wenig später verfehlte Krumme das Tor aus aussichtsreicher Position knapp.

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Dass Münster in dieser Phase nicht in Rückstand geriet, hatte viel mit Harsmann zu tun. Der Schlussmann, den Wörle für Morten Behrens in die Startelf beordert hatte, erwies sich bei seinem Ligadebüt als sicherer Rückhalt.

Makridis trifft spät und lässt das Preußenstadion jubeln

Als die Partie zunehmend auf ein torloses Unentschieden zusteuerte, nutzten die Preußen eine ihrer wenigen klaren Gelegenheiten. Lucas Zeller brachte den Ball in der 78. Minute von der rechten Seite in den Strafraum. Makridis stieg am zweiten Pfosten hoch und köpfte zur umjubelten Führung ein.

Entschieden war die Begegnung damit noch lange nicht. Fast im direkten Gegenzug bot sich dem eingewechselten Jannik Mause die große Ausgleichschance. Aus kurzer Entfernung scheiterte der Kölner jedoch am erneut aufmerksamen Harsmann.

Wenig später hätte Makridis selbst für die Entscheidung sorgen können. Der Offensivspieler eroberte den Ball in der eigenen Hälfte, legte einen langen Sololauf hin und überwand Torhüter Lennart Winkler mit einem Heber. Krumme rettete für die Gäste allerdings noch auf der Torlinie.

So musste Münster bis in die Nachspielzeit um die drei Punkte kämpfen. Köln drängte auf den Ausgleich, doch die Preußen verteidigten ihren knappen Vorsprung mit vereinten Kräften.

Drei Punkte und endlich wieder ein Spiel ohne Gegentor

Mit dem Schlusspfiff stand für die Münsteraner ein Erfolg, der vor allem wegen der jüngsten Ergebnisse wichtig war. Nach fünf sieglosen Ligapartien gelang der Mannschaft von Thomas Wörle wieder ein Sieg. Zudem blieb der SCP erstmals in dieser Drittliga-Saison ohne Gegentreffer.

Fußballerisch offenbarte die Begegnung weiterhin Probleme. Gegen einen defensiv gut eingestellten Gegner fehlten über weite Strecken Tempo, Präzision und Durchschlagskraft im letzten Drittel. Gleichzeitig zeigte die Partie, dass sich die Preußen auch durch schwierige Spielphasen arbeiten können.

Am Ende reichten ein präziser Kopfball von Makridis und mehrere wichtige Paraden von Harsmann, um die Punkte in Münster zu behalten. Es war kein überzeugender Auftritt, aber ein Heimsieg, den die Adlerträger nach den vergangenen Wochen dringend benötigten.

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