Mehr als 48.000 Euro bei Amtseinführung von Bischof Wilmer gesammelt

Heiner Wilmer ist neuer Bischof von Münster. Mit Klaus Winterkamp als Generalvikar setzt das Bistum auf Kontinuität.
Wilmer 1

Teilen:

Münster. Bei der Amtseinführung von Bischof Heiner Wilmer in Münster sind mehr als 48.000 Euro für soziale Projekte zusammengekommen. Das Geld fließt an Partnerbistümer in Mexiko und Ghana sowie an Frauenhäuser im Bistum Münster. Die Spendensumme könnte noch weiter steigen.

Spenden statt Geschenke zur Amtseinführung

Heiner Wilmer wurde am 21. Juni 2026 als neuer Bischof von Münster in sein Amt eingeführt. Anstelle persönlicher Geschenke hatte er um Spenden für mehrere Hilfsprojekte gebeten. Auch die Kollekte während des Gottesdienstes war für diese Zwecke bestimmt.

Nach Angaben des Bistums wurden bislang 41.135 Euro gespendet. Hinzu kommt die Gottesdienstkollekte in Höhe von 7.228,36 Euro. Insgesamt ergibt sich damit eine vorläufige Summe von 48.363,36 Euro. Da weiterhin Spenden eingehen, kann der endgültige Betrag noch höher ausfallen.

Unterstützung für Projekte in Mexiko

Ein Teil des Geldes ist für die Partnerschaftsarbeit mit dem Bistum Tula in Mexiko bestimmt. Die Mittel gehen an die Stiftung Mexiko-Hilfe der Canisianer. Diese unterstützt Projekte in Pfarreien, darunter soziale und ökologische Initiativen sowie Hilfen für Migranten.

Darüber hinaus fördert die Stiftung Maßnahmen zum Bau und Erhalt kirchlicher Einrichtungen. Die Zusammenarbeit mit dem Bistum Tula gehört zur internationalen Partnerschaftsarbeit des Bistums Münster.

Friedensarbeit in Nordghana wird gefördert

Weitere Spendengelder fließen an fünf Partnerbistümer in Nordghana. Dort werden sogenannte PEACE Center unterstützt, die sich für Konfliktprävention und friedliche Lösungen bei ethnischen Auseinandersetzungen einsetzen.

Die Einrichtungen schulen Menschen unter anderem in aktiver Gewaltlosigkeit und begleiten Maßnahmen zur Friedensbildung. Zuletzt waren entsprechende Projekte im Bistum Damongo aktiv.

Hilfe für Frauenhäuser im Bistum Münster

Auch die vier Frauenhäuser in Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen im Bistum Münster profitieren von der Spendensammlung. Sie bieten Schutz für Frauen, die misshandelt werden oder von Gewalt bedroht sind, sowie für deren Kinder.

Bischof Wilmer dankte allen Spendern für ihre Unterstützung. Mit dem Geld könnten Menschen in schwierigen Lebenssituationen sowohl im Bistum Münster als auch in den internationalen Partnerbistümern unterstützt werden.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu