
Münster. Fahrgäste in Münster müssen sich aktuell auf mehrere gleichzeitige Einschränkungen im Regionalverkehr einstellen. Betroffen sind die Linie RB 64 mit kurzfristigen Zugausfällen am Freitagmorgen, längerfristige Teilausfälle auf der Linie RE 15 sowie eine groß angelegte Baustelle im Rhein-Ruhr-Gebiet, die zahlreiche Regionalexpress-Linien betrifft. Die Maßnahmen führen zu Ausfällen, geänderten Fahrzeiten und Ersatzverkehren, was insbesondere im Berufs- und Pendelverkehr spürbare Folgen hat.
Auf der Regionalbahnlinie RB 64 zwischen Münster, Gronau und Enschede kam es am Freitagmorgen zu kurzfristigen Einschränkungen. Wie aus den aktuellen Betriebsinformationen hervorgeht, war eine Reparatur an einem Zug der Auslöser für die Probleme. Die Beeinträchtigungen begannen gegen 7 Uhr und dauerten bis in den Vormittag hinein an.
Konkret fielen einzelne Fahrten vollständig aus, während andere Züge nur auf Teilstrecken unterwegs waren. So konnte eine Verbindung von Münster Hauptbahnhof nach Steinfurt-Burgsteinfurt am Morgen nicht verkehren. Auch eine Fahrt in Richtung Enschede endete vorzeitig in Gronau, wodurch der grenzüberschreitende Abschnitt ausfiel. In der Gegenrichtung kam es ebenfalls zu Ausfällen sowie zu verkürzten Zugläufen, sodass Fahrgäste nicht wie geplant bis Münster durchfahren konnten.
Als Alternative wurde empfohlen, zwischen Gronau und Enschede auf Züge der Linie RB 51 auszuweichen. Für die Bedienung der Zwischenhalte sollten Reisende zudem spätere Verbindungen der RB 64 nutzen. Damit reagiert der Betreiber auf einen technischen Defekt, der kurzfristig nicht anders zu kompensieren war, was jedoch vor allem im morgendlichen Berufsverkehr zu Verzögerungen führte.
Neben den akuten Problemen auf der RB 64 ist auch die Linie RE 15 von längerfristigen Einschränkungen betroffen. Auf der Strecke zwischen Rheine und Münster kommt es seit Mitte Januar zu wiederkehrenden Teilausfällen. Ursache sind Bauarbeiten entlang der Strecke, die sich über mehrere Monate erstrecken.
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Die Ausfälle treten jeweils donnerstags, freitags und samstags in einem Vier-Wochen-Rhythmus auf und sollen bis Anfang Juni andauern. In diesen Zeiträumen können die Züge den Abschnitt zwischen Rheine und Münster nicht vollständig bedienen. Um die Mobilität dennoch sicherzustellen, wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der die betroffenen Halte anfährt.
Für Fahrgäste bedeutet dies längere Reisezeiten und zusätzliche Umstiege, da Busse im Vergleich zur Bahn langsamer unterwegs sind. Besonders für Pendlerinnen und Pendler ist die regelmäßige Unterbrechung der Direktverbindung eine Belastung, auch wenn die Bauarbeiten langfristig der Infrastruktur zugutekommen sollen.
Zusätzlich zu den lokalen Einschränkungen kommt es derzeit zu erheblichen Beeinträchtigungen durch eine Großbaustelle auf der wichtigen Achse zwischen Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Essen. Die Arbeiten laufen seit Anfang Januar und sollen bis Anfang Februar abgeschlossen sein. In diesem Zeitraum wird die Strecke modernisiert, was zahlreiche Regionalexpress-Linien betrifft.
Zu den betroffenen Linien zählen unter anderem der RE 1, RE 2, RE 3 sowie weitere Verbindungen, die auch Münster direkt oder indirekt anbinden. Für einzelne Abschnitte gelten geänderte Fahrpläne, zudem sind Ersatzverkehre mit Bussen eingerichtet. Dadurch verlängern sich Fahrzeiten, und Anschlüsse können nicht immer wie gewohnt erreicht werden.
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