
Vier Transformatoren und ein Transporter aus Münster sollen künftig helfen, die Stromversorgung in der Ukraine aufrechtzuerhalten. Die Stadtnetze Münster stellen die ausgemusterten, aber weiterhin funktionstüchtigen Geräte für den Wiederaufbau der Energieinfrastruktur zur Verfügung. Hintergrund sind die anhaltenden russischen Angriffe auf Strom- und Wärmenetze. Die Hilfslieferung wird über ein bundesweites Programm organisiert.
Die Stadtnetze Münster spenden Transformatoren, die in der Ukraine dringend benötigt werden. Die vier Geräte wurden beim münsterschen Netzbetreiber aus Altersgründen außer Betrieb genommen, sind nach Unternehmensangaben jedoch weiterhin voll funktionsfähig. Zusätzlich wird ein Transporter zur Verfügung gestellt.
„Ein Alltag ohne Strom und Wärme ist kaum vorzustellen“, erklären die Stadtnetze-Geschäftsführer Alexandra Rösing und Franz Süberkrüb. Sie betonen die schwierigen Bedingungen, unter denen die ukrainischen Beschäftigten die Energieversorgung wiederherstellen müssten. „Wir sind froh, dass wir unterstützen können und sind dankbar, dass der Aufsichtsrat den Weg für die Spende schnell frei gemacht hat.“
Die ukrainische Strom- und Wärmeversorgung ist immer wieder Ziel russischer Angriffe. Beschädigte Kraftwerke, Umspannwerke und Stromleitungen erschweren die Versorgung der Bevölkerung. Entsprechend groß ist der Bedarf an technischen Geräten für Reparaturen und den Wiederaufbau.
Die Transformatoren aus Münster sollen dabei helfen, die Energieversorgung zu sichern. Wo genau die Geräte eingesetzt werden, ist bislang nicht bekannt.
Die Spende erfolgt im Rahmen der bundesweiten Initiative „Power4Just Transition“. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) vermittelt zwischen deutschen Energieunternehmen und ukrainischen Empfängern.
Die ukrainische Seite meldet, welche technischen Geräte besonders dringend benötigt werden. Die GIZ organisiert anschließend die Vermittlung und den Transport. Auf diesem Weg gelangen auch die vier Transformatoren und der Transporter aus Münster in die Ukraine.
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