Münster landet im Copenhagenize Index 2025 auf einem starken siebten Platz

Münster steigt im Copenhagenize Index 2025 direkt auf Platz sieben ein und zählt damit offiziell zu den fahrradfreundlichsten Städten weltweit.
Fahrradstraße Wilhelmstraße Stadt Münster

Teilen:

Münster gehört offiziell zu den fahrradfreundlichsten Großstädten der Welt. Das geht aus dem neuen Copenhagenize Index hervor, dessen Ergebnisse am Dienstag veröffentlicht wurden. Die Stadt nimmt zum ersten Mal an dem internationalen Vergleich teil und steigt direkt auf Platz sieben ein. Laut Mitteilung der Stadt Münster ist sie damit die bestplatzierte deutsche Kommune in diesem Ranking. Neben Münster schafften es lediglich Bonn und München unter die ersten 30 Plätze.

Der Copenhagenize Index gilt als eine der renommiertesten Bewertungen für urbane Fahrradfreundlichkeit. Verantwortlich für die Auswertung ist die Copenhagenize Design Company, ein international tätiges Planungsbüro mit Sitz in Paris. Die Analyse untersucht rund 30 Kriterien, die für den Alltag von Radfahrenden entscheidend sind. Münster punktete demnach besonders beim Anteil des Radverkehrs am Gesamtaufkommen, bei kontinuierlichen Investitionen in moderne Infrastruktur und bei der Breite des bestehenden Radwegenetzes. Gleichzeitig weisen die Expertinnen und Experten darauf hin, dass eine langfristig erfolgreiche Entwicklung nur gelingt, wenn die Stadt zusätzlichen Raum für Radfahrende schafft.

Die Anerkennung von außen versteht die Stadtverwaltung als Ansporn. Laut Oberbürgermeister Tilman Fuchs bestätigt das Ergebnis jahrelange Arbeit für bessere Wege, mehr Sicherheit und eine moderne Mobilität. Gerade die stetigen Ausbauten im gesamten Stadtgebiet hätten gezeigt, dass Münster konsequent ein Ziel verfolgt: Radfahren im Alltag und in der Freizeit schneller, komfortabler und sicherer zu machen.

Was der siebte Platz für Münsters Mobilitätsstrategie bedeutet

Die Platzierung ist für Münster mehr als nur ein symbolischer Erfolg. Sie zeigt, wie stark das Thema Radverkehr mittlerweile zur strategischen Stadtentwicklung gehört. Wie die Stadt Münster mitteilt, sieht sie in dem guten Abschneiden einen klaren Hinweis darauf, dass ihre Maßnahmen international wahrgenommen werden. Dazu zählen vor allem Investitionen in durchgängige Fahrradstraßen wie die Wilhelmstraße, an der noch Anfang November Arbeiten an den neuen Piktogrammen abgeschlossen wurden. Auch bekannte Achsen wie Bohlweg oder Bismarckallee gelten als Beispiele für moderne Fahrradstraßen, die hohe Sicherheit und ein flüssiges Vorankommen ermöglichen.

Damit möchte die Stadt auf ein wachsendes Mobilitätsbedürfnis reagieren: Mehr Menschen verzichten im Alltag auf das Auto und setzen stattdessen auf das Rad. Die Verwaltung betont, dass Münster diesem Trend nicht nur folgt, sondern ihn mit eigenen Projekten vorantreiben will. Besonders wichtig ist dabei ein systematischer Ausbau, der verschiedene Stadtteile verbindet und Engpässe gezielt beseitigt. Durch solche Maßnahmen soll der Radverkehr langfristig gestärkt werden.

Unterstütze ms-aktuell.de

Gemeinsam halten wir unabhängige Nachrichten frei zugänglich. Was es dir wert ist, entscheidest du.

Mit PayPal unterstützen

Der Copenhagenize Index setzt bei seiner Bewertung ausschließlich auf Großstädte, die zuvor einen detaillierten Fragebogen ausgefüllt haben. Darin mussten die Kommunen unter anderem Angaben zu Abstellmöglichkeiten, aktuellen Projekten, Fördermaßnahmen, Radverkehrsanteilen und geplanten Verbesserungen machen. Münster sieht sich durch die gute Position ermutigt, diesen Weg weiterzugehen und die Radinfrastruktur in den kommenden Jahren noch deutlicher auszubauen.

Das lesen andere gerade

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu