
Paderborn. Die Uni Baskets Münster haben im Westfalenderby der 2. Bundesliga Pro A bei den Paderborn Baskets eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Im Sportzentrum am Maspernplatz setzte sich der Gastgeber mit 88:67 durch. Für Basketball Münster bedeutet das einen weiteren Rückschlag im engen Tabellenkeller.
Vor dem 24. Spieltag war die Ausgangslage klar umrissen. Münster reiste als Tabellenletzter mit 6:18 Siegen nach Ostwestfalen, Paderborn rangierte mit 9:15 Erfolgen auf Platz 14. Das Derby hatte damit unmittelbare Bedeutung für den Kampf um den Klassenerhalt. Ein Auswärtssieg hätte den Abstand verkürzen können, stattdessen wuchs die Differenz zwischen beiden Teams.
Bereits im ersten Viertel setzte Paderborn Akzente und kam auf 28 Punkte. Münster hielt zwischenzeitlich Anschluss, lag zur Pause nur knapp zurück, konnte die Partie jedoch nicht dauerhaft kontrollieren. Entscheidend waren zwei starke Viertel der Gastgeber, die jeweils 28 Zähler erzielten. Münster gelang es nicht, defensiv konstant Zugriff zu bekommen und offensiv verlässliche Lösungen zu finden.
Mit Blick auf die Saisonbilanz ist es bereits die zweite Niederlage gegen Paderborn. Schon das Hinspiel in Münster hatte der Gegner für sich entschieden. Damit bleibt der direkte Vergleich klar in ostwestfälischer Hand.
Nach dem Seitenwechsel gelang den Uni Baskets zunächst eine knappe Führung, doch diese Phase blieb kurz. In der Folge häuften sich Ballverluste im Aufbauspiel. Insgesamt 22 Turnover standen am Ende in der Statistik – ein Wert, der auf diesem Niveau nur schwer zu kompensieren ist. Paderborn nutzte diese Situationen konsequent zu schnellen Punkten.
Besonders im dritten und vierten Viertel verlor Münster offensiv an Struktur. Während die Gastgeber ihre Angriffe geduldig ausspielten, fehlte es den Gästen an Rhythmus und Durchschlagskraft. In den ersten Minuten des Schlussabschnitts gelangen nur wenige Punkte, wodurch sich der Rückstand zweistellig ausweitete und nicht mehr entscheidend verkürzt werden konnte.
Auch personell war die Situation angespannt. Beide Teams mussten vor der Partie Ausfälle verkraften, was die Rotation beeinflusste. Dennoch blieb der Eindruck, dass Münster vor allem an der eigenen Fehlerquote scheiterte.
Nach 24 Spieltagen steht Münster weiterhin am Tabellenende der Pro A. Der Rückstand auf das rettende Ufer bleibt bestehen, während die Konkurrenz punktet. Zwar unterlagen auch andere Teams im Tabellenkeller, doch eigene Erfolge sind notwendig, um im Rennen zu bleiben.
Nach der Länderspielpause warten mit Bayreuth und Bremerhaven anspruchsvolle Aufgaben. Für die Uni Baskets Münster geht es darum, Stabilität über 40 Minuten zu entwickeln und die Fehlerquote deutlich zu senken. Nur mit mehr Konstanz kann Basketball Münster die Serie aus Sieg und Niederlage durchbrechen und im Saisonendspurt wichtige Punkte sammeln.
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