Neue Restaurantkette will nach Münster: Das steckt hinter Pincho Nation

Pincho Nation Münster: Restaurantkette plant Standort
Symbolbild mit KI erstellt

Teilen:

Münster. Eine neue Restaurantmarke hat Münster ins Visier genommen. Pincho Nation will in der Stadt einen Standort eröffnen und sucht dafür derzeit nach einer passenden Immobilie und einem Franchise-Partner. Die schwedische Kette setzt auf kleine Gerichte aus aller Welt, ausgefallene Drinks und ein ungewöhnliches Restaurantkonzept, bei dem Bestellung und Bezahlung per App laufen. Wo das Restaurant in Münster entstehen könnte, ist allerdings noch offen.

Anzeige

Münster spielt in den deutschen Expansionsplänen von Pincho Nation inzwischen eine konkrete Rolle. Die Stadt gehört gemeinsam mit Osnabrück, Bielefeld und Hamburg zu den Märkten, auf die sich das Unternehmen derzeit besonders konzentriert. Auf der deutschen Website hat Pincho Nation bereits einen eigenen Bereich für Münster eingerichtet.

Der entscheidende Schritt steht jedoch noch bevor: Für Münster werden sowohl eine geeignete Gastronomiefläche als auch ein Unternehmer gesucht, der das Restaurant als Franchise-Partner betreibt. Eine Adresse gibt es deshalb bislang ebenso wenig wie einen verbindlichen Eröffnungstermin.

Pincho Nation sucht große Fläche in Münsters Innenstadt

Welche Art von Standort Pincho Nation sucht, lässt sich bereits recht genau eingrenzen. Im Fokus stehen zentrale und stark frequentierte Lagen mit Restaurants, Bars und Einzelhandel in der Umgebung. Ideal sind Flächen zwischen 350 und 450 Quadratmetern, vorzugsweise im Erdgeschoss.

Anzeige

Besonders interessant sind für das Unternehmen gut sichtbare Immobilien mit viel Laufkundschaft. Auch historische oder hochwertig sanierte Gebäude passen zum Konzept. Eine Terrasse oder die Möglichkeit für Außengastronomie ist ebenfalls erwünscht. Bevorzugt werden zudem Flächen, die schon zuvor gastronomisch genutzt wurden.

Damit richtet sich die Suche klar auf etablierte Innenstadtlagen. Welches Gebäude in Münster für Pincho Nation infrage kommen könnte, ist bislang nicht bekannt.

Das erwartet Gäste bei Pincho Nation

Pincho Nation ist kein klassisches Tapas-Restaurant. Die Gerichte werden zwar in kleinen Portionen serviert, kulinarisch geht es jedoch quer durch verschiedene Länder und Küchen. Auf der Karte stehen unter anderem Burger, Tacos, Pasta, Fleischgerichte, Fish and Chips und asiatisch inspirierte Speisen. Gäste können mehrere kleine Teller auswählen und miteinander kombinieren.

Einen ähnlich großen Stellenwert haben die Getränke. Zum Konzept gehören auffällig präsentierte Cocktails und alkoholfreie Varianten, darunter Eigenkreationen und sogenannte Swedish Candy Drinks.

Auch die Einrichtung unterscheidet Pincho Nation von vielen anderen Systemgastronomie-Ketten. Dunkle Farben, Samt, auffällige Dekorationen und verspielte Details prägen die Restaurants. Die Marke setzt bewusst auf Erlebnisgastronomie und verbindet Restaurant und Bar miteinander.

Bestellt wird per Smartphone

Eine Besonderheit ist der weitgehend digitale Ablauf. Die Speisekarte befindet sich in der Pincho-Nation-App. Darüber können Gäste ihre Gerichte und Getränke auswählen, bestellen und später auch bezahlen.

Getränke werden nach der Bestellung an der Bar vorbereitet. Sobald sie fertig sind, erhalten Gäste eine Benachrichtigung auf ihr Smartphone und können sie abholen. Das Essen wird anschließend an den Tisch gebracht.

In die App ist außerdem das Bonusprogramm „The Society“ integriert. Bei Restaurantbesuchen können Punkte gesammelt werden, die später für Gerichte eingelöst werden können. Selbst kleine Spiele und Quizfunktionen gehören zum digitalen Restaurantkonzept.

Von Schweden nach Deutschland

Pincho Nation wurde 2012 in Schweden gegründet und ist vor allem in Skandinavien gewachsen. Inzwischen betreibt die Marke rund 90 Restaurants und will ihre Präsenz in Deutschland deutlich ausbauen.

Hierzulande begann die Expansion in Kiel. Im Januar 2026 kam Bremen hinzu, im Juni folgte Karlsruhe. Der Standort in Karlsruhe ist zugleich ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung der Kette, weil dort erstmals in Deutschland ein Franchise-Partner das Restaurant betreibt.

Der nächste Standort steht bereits fest: In Lübeck soll Pincho Nation im zweiten Quartal 2027 eröffnen. Das Restaurant zieht dort in ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Breiten Straße 27 und soll rund 180 Sitzplätze bieten.

Münster ist noch nicht so weit. Während für Lübeck bereits Gebäude und Zeitplan stehen, befindet sich das Projekt in Münster noch in der Standortsuche.

Münster gehört zu den nächsten Wunschstandorten

Dass für Münster bereits eine eigene Standortseite eingerichtet wurde, zeigt allerdings, dass die Stadt nicht nur grundsätzlich auf einer langen Expansionsliste steht. Pincho Nation sucht hier gezielt nach den Voraussetzungen für ein eigenes Restaurant.

Das passt zur Deutschlandstrategie der Kette. Gesucht werden insbesondere größere Städte und regionale Zentren mit einer lebendigen Innenstadt, viel Gastronomie und einem ausgeprägten Abendgeschäft. Münster erfüllt mit seiner großen Studierendenschaft, der Innenstadt und einer starken Gastronomieszene viele dieser Voraussetzungen.

Nun hängt die weitere Entwicklung vor allem davon ab, ob eine passende Immobilie und ein Franchise-Partner gefunden werden. Erst danach dürfte sich auch beantworten lassen, wann Pincho Nation tatsächlich in Münster eröffnen kann.

Fest steht schon jetzt: Die schwedische Restaurantkette will nach Münster. Bis die ersten kleinen Gerichte und Cocktails serviert werden können, müssen Standort und Betreiber aber noch gefunden werden.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu