Neue Spur nach Styropor-Funden in Münster: Qick weist Verantwortung zurück

Nach Styropor-Funden in Münster und der Davert äußert sich E-Scooter-Anbieter Qick. Das Unternehmen weist Verantwortung zurück.
Foto: Caroline Muffert

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m Fall der illegal entsorgten Styropormengen im Stadtgebiet von Münster und im Waldgebiet der Davert gibt es eine neue Entwicklung. Wie zunächst andere Medien berichteten, soll das Verpackungsmaterial mit der Einführung neuer gelber E-Scooter im Stadtgebiet zusammenhängen. Der Anbieter Qick weist jedoch eine eigene Verantwortung für die illegale Entsorgung zurück.

Die Styroporablagerungen waren in den vergangenen Tagen an mehreren Stellen im Stadtgebiet und im südlichen Münsterland entdeckt worden. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt der Fall, weil größere Mengen des Materials auch im Bereich des Naturschutzgebiets Davert gefunden wurden.

Unternehmen sieht Zusammenhang mit neuen E-Scootern

Dem Bericht zufolge bestätigte Qick, dass das entdeckte Styropor aus Verpackungen der neu eingeführten Roller stammen könne. Die gelben E-Scooter sind seit kurzer Zeit im Stadtgebiet von Münster im Einsatz.

Gleichzeitig betont das Unternehmen laut dem Bericht, das Material nicht selbst illegal entsorgt zu haben. Demnach sei für das Auspacken der Fahrzeuge sowie für die Entsorgung des Verpackungsmaterials eine externe Firma beauftragt worden.

Verantwortlichkeiten weiterhin ungeklärt

Wer die Styropormengen letztlich an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet und in der Davert abgeladen hat, ist damit weiterhin offen. Eine offizielle Bestätigung der zuständigen Ermittlungsbehörden zu möglichen Verantwortlichen lag zunächst nicht vor.

Der aktuelle Bericht liefert nun erstmals einen konkreteren Hinweis darauf, woher das Verpackungsmaterial stammen könnte. Ob sich daraus weitere Erkenntnisse für die Ermittlungen ergeben, ist bislang unklar.

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