Neue Wilsberg-Folgen: Ekki wird Internetstar und Carpendale sorgt für Ärger

Die Wilsberg Dreharbeiten laufen in Münster auf Hochtouren: Zwei neue Folgen entstehen mit Leonard Lansink – direkt vor Ort und mit spannenden Inhalten.
Foto: ©Stadt Münster / Britta Roski

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Münster. Für Leonard Lansink und seine Schauspielkollegen stehen wieder zwei neue Kriminalfälle auf dem Programm. Wie das ZDF mitteilt, entstehen derzeit in Münster, Köln und Umgebung die Filme mit den Arbeitstiteln „Zwischen den Zeilen“ und „Ewiges Leben“. Bis zum 8. Dezember 2026 sollen die Dreharbeiten abgeschlossen sein. Neben den bekannten Gesichtern der Krimireihe sind auch mehrere prominente Gastdarsteller dabei, darunter Wayne Carpendale und Dirk Martens.

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Die neuen Wilsberg-Dreharbeiten in Münster greifen zwei aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auf. Während sich die erste Geschichte um die wachsende Bedeutung von Social Media in der Buchbranche dreht, beschäftigt sich der zweite Film mit dem sogenannten Longevity-Trend, bei dem Menschen durch medizinische Behandlungen versuchen, länger gesund und jung zu bleiben. In beiden Fällen geraten die vertrauten Figuren der Krimireihe in Situationen, die zunächst wenig mit ihren üblichen Ermittlungen zu tun haben.

Neuer Wilsberg-Krimi: Ekki wird zum Social-Media-Star

In „Zwischen den Zeilen“ bekommt Georg Wilsbergs Antiquariat plötzlich ungeahnte Aufmerksamkeit im Internet. Verantwortlich dafür ist der erfolgreiche Bookfluencer Leander Wittlich, gespielt von Dirk Martens. Er möchte das Geschäft des Privatdetektivs mit seinen Videos bekannt machen. Doch die Zusammenarbeit nimmt eine unerwartete Wendung: Eine wertvolle Erstausgabe, die Wittlich zuvor seinen Followern präsentiert hat, verschwindet. Kurz darauf wird die junge Buch-Influencerin Jana Laubach, gespielt von Paula Carbonell Spörk, tot aufgefunden. Für Wilsberg stellt sich die Frage, was hinter dem Verschwinden des Buches und dem Todesfall steckt.

Unterstützung erhält der Privatdetektiv von Merle, der Patentochter von Hauptkommissarin Anna Springer, gespielt von Janina Fautz. Gemeinsam beschäftigen sie sich mit einer Online-Welt, in der Reichweite und öffentliche Aufmerksamkeit eine entscheidende Rolle spielen. Für eine überraschende Entwicklung sorgt ausgerechnet Ekki Talkötter. Der von Oliver Korittke verkörperte Steuerbeamte entdeckt sein Talent für Social Media und gewinnt damit selbst die Aufmerksamkeit zahlreicher Follower. Das Drehbuch zu dieser Folge stammt von Markus B. Altmeyer.

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Wayne Carpendale spielt einen umstrittenen Arzt

Im zweiten neuen Fall „Ewiges Leben“ steht ein Todesfall nach ungewöhnlichen Anti-Aging-Behandlungen im Mittelpunkt. Ein langjähriger Freund von Hauptkommissarin Anna Springer ist gestorben, nachdem er sich auf die Versprechen des Arztes Dr. Chris Leven eingelassen hatte. Der Mediziner wird von Wayne Carpendale gespielt. Die Tochter des Verstorbenen, Luisa (Franziska Junge), vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Tod ihres Vaters und den Behandlungen. Sie wendet sich deshalb an Georg Wilsberg und bittet ihn um Hilfe.

Wilsberg beginnt daraufhin, den Arzt genauer unter die Lupe zu nehmen. Während er selbst als Journalist auftritt, soll sich der gesundheitlich angeschlagene Ekki in dessen Praxis als Testpatient anmelden. Auch Kommissar Overbeck, gespielt von Roland Jankowsky, beschäftigt sich intensiv mit dem Thema und versorgt seine Kollegen mit Gesundheitstipps. Doch dann nimmt der Fall eine weitere Wendung: Dr. Leven wird tot aufgefunden. Aus Wilsbergs Nachforschungen entwickelt sich damit eine Mordermittlung, bei der die Hintergründe des Todesfalls zunehmend rätselhafter werden.

Das Drehbuch zu „Ewiges Leben“ schrieb Markus Staender. Bei beiden Filmen führt Susanne Boeing Regie. Neben Leonard Lansink, Oliver Korittke, Rita Russek, Roland Jankowsky und Janina Fautz stehen unter anderem Patricia Meeden, Vittorio Alfieri, Sarah Alles-Shahkarami, Rainer Laupichler und Pascal Houdus vor der Kamera.

Wann laufen die neuen Wilsberg-Folgen im ZDF?

Für die beiden neuen Filme hat das ZDF bislang keine Sendetermine bekannt gegeben. Fest steht lediglich, dass die Dreharbeiten noch bis zum 8. Dezember 2026 laufen sollen. Produziert werden die Folgen von Warner Bros. ITVP Deutschland unter der Verantwortung von Produzentin Carina Hackemann. Die ZDF-Redaktion liegt bei Florian Weber.

Münster bleibt dabei ein wichtiger Schauplatz der Krimireihe. Seit vielen Jahren gehört das Antiquariat Solder an der Frauenstraße zu den bekanntesten Drehorten. Für die Fernsehaufnahmen verwandelt sich das Geschäft regelmäßig in Wilsbergs Antiquariat. Welche weiteren Straßen und Plätze für die aktuellen beiden Produktionen genutzt werden, hat das ZDF bislang nicht im Einzelnen bekannt gegeben.

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