
Münster. Für das Bistum Münster steht ein wichtiger Termin im Juni fest, allerdings früher als zunächst geplant. Die Amtseinführung von Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ als 77. Bischof von Münster soll nun am Sonntag, 21. Juni, um 14 Uhr im St.-Paulus-Dom stattfinden. Ursprünglich war die Feier für den 28. Juni vorgesehen. Wie das Bistum mitgeteilt hat, wurde der Gottesdienst aus terminlichen Gründen um eine Woche vorgezogen.
Damit rückt nicht die Ernennung selbst noch einmal in den Mittelpunkt, sondern vor allem die Änderung im Kalender. Für das Bistum und viele Gläubige ist der Termin dennoch von großer Bedeutung, weil mit der Feier offiziell ein neues Kapitel an der Spitze der Diözese beginnt.
Die Verschiebung betrifft allein das Datum des Einführungsgottesdienstes. Statt Ende Juni findet die Feier nun bereits eine Woche früher statt. Austragungsort bleibt der St.-Paulus-Dom in Münster, wo die Amtseinführung am 21. Juni um 14 Uhr beginnen soll.
Die Vorverlegung ist der eigentliche neue Kern der Mitteilung. Wer sich den zunächst genannten Termin notiert hatte, muss den Gottesdienst nun entsprechend umplanen. Weitere Informationen verweist das Bistum auf seinen eigenen Internetauftritt.
Heiner Wilmer war am 26. März 2026 zum neuen Bischof von Münster ernannt worden. Er übernimmt das Amt nach Bischof em. Felix Genn, der bereits am 9. März 2025 in den Ruhestand getreten war. Mit Wilmer bekommt das Bistum Münster einen Bischof, der kirchlich bereits überregional bekannt ist.
Vor seinem Wechsel nach Münster war Wilmer Bischof von Hildesheim. Seit dem 24. Februar 2026 steht er zudem an der Spitze der Deutschen Bischofskonferenz. Damit übernimmt er das Bischofsamt in Münster in einer Phase, in der er auch bundesweit eine wichtige Rolle innerhalb der katholischen Kirche spielt.
Die Amtseinführung hat auch deshalb besonderes Gewicht, weil das Bistum Münster innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland eine herausgehobene Stellung einnimmt. Nach aktuellen Kirchenstatistiken war es Ende 2025 mit 1.589.793 Katholikinnen und Katholiken weiterhin das mitgliederstärkste deutsche Bistum.
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