Preußen Münster setzt im Abstiegskampf auf Alois Schwartz

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Foto: SC Preußen Münster

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Münster. Mit Alois Schwartz und Preußen Münster ist die wohl wichtigste Personalentscheidung dieser Phase gefallen. Der Zweitligist aus Münster hat am Dienstagabend bekanntgegeben, dass der 58 Jahre alte Fußballlehrer neuer Cheftrainer wird. Er soll die Mannschaft in den verbleibenden sieben Ligaspielen zum Klassenerhalt führen. Damit reagiert der SCP auf die Freistellung von Alexander Ende, die nach der klaren Niederlage in Dresden erfolgt war. Zugleich endet die Übergangsphase, in der U23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling die Profis betreut hatte. Laut Vereinsmitteilung gilt der Vertrag von Schwartz zunächst bis zum Saisonende.

Viel Erfahrung für eine schwierige Lage in Münster

Die Entscheidung für Alois Schwartz passt zu der sportlichen Situation, in der sich Preußen Münster derzeit befindet. Der neue Trainer bringt reichlich Erfahrung aus schwierigen Konstellationen mit und hat in seiner Laufbahn mehrfach Mannschaften in angespannten Phasen übernommen. Der Verein verweist darauf, dass Schwartz in der 2. Bundesliga bereits 222-mal als Cheftrainer an der Seitenlinie stand. Stationen hatte er unter anderem beim 1. FC Nürnberg, beim Karlsruher SC, beim SV Sandhausen und bei Hansa Rostock. Zuletzt war er beim 1. FC Saarbrücken tätig. Für Münster ist diese Erfahrung nun der zentrale Faktor, denn nach dem 1:3 gegen Magdeburg ist der SCP in der Tabelle weiter unter Druck geraten und auf den letzten Platz zurückgefallen. Gerade deshalb setzt der Club nun erkennbar auf eine Lösung, die sofort Stabilität, klare Abläufe und Ruhe in die entscheidenden Wochen bringen soll. Dass Schwartz bereits am Mittwoch offiziell vorgestellt wird und direkt danach die erste Einheit leitet, zeigt, dass der Verein keine Zeit verlieren will.

So geht es für Preußen Münster jetzt weiter

Für Preußen Münster beginnt mit der Verpflichtung von Alois Schwartz nun unmittelbar die nächste Phase im Abstiegskampf. Nach Angaben des Vereins wird der neue Cheftrainer am Mittwochvormittag vorgestellt und am Nachmittag bereits erstmals mit der Mannschaft auf dem Platz stehen. Unterstützung erhält er von Kieran Schulze-Marmeling und Janis Hohenhövel, die als Co-Trainer an Bord bleiben sollen. Schon am Donnerstag folgt dann die erste Bewährungsprobe, wenn der SCP ein Testspiel gegen den TSV Havelse bestreitet. Die Partie findet aus organisatorischen Gründen ohne Zuschauer statt. Sportlich ist die Richtung damit klar: Münster will die verbleibenden Tage der Länderspielpause nutzen, um vor den letzten sieben Zweitliga-Spielen neue Impulse zu setzen. Die Freistellung von Alexander Ende hatte der Verein am 16. März nach dem 0:6 bei Dynamo Dresden bekanntgegeben. Seither lief die Vorbereitung zunächst unter dem Interimsteam. Mit der nun getroffenen Entscheidung setzt der Club auf einen erfahrenen Trainer, der ohne lange Anlaufzeit übernehmen soll. Ob dieser Wechsel den gewünschten Effekt bringt, wird sich sehr schnell zeigen, denn viel Zeit für Korrekturen bleibt Preußen in dieser Saison nicht mehr.

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