Rätsel um Pulverfund am Finanzamt Münster ist gelöst

Nach dem Pulverfund am Finanzamt Münster steht fest: Von der entdeckten Substanz geht nach Angaben der Stadt keine Gefahr für die Bevölkerung aus. Die Untersuchungen sind abgeschlossen. Zuvor hatte der Fund im Briefkasten des Finanzamtes Münster-Außenstadt einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Spezialkräften ausgelöst. Untersuchungen nach Pulverfund abgeschlossen Das Gesundheits- und Veterinäramt der Stadt Münster teilte am Dienstag, 29. September 2026, mit, dass nach dem derzeitigen Stand nicht von einem CBRN-Anschlag auszugehen ist. CBRN steht für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren. Hinweise darauf, dass es sich bei der gefundenen Substanz um einen entsprechenden Gefahrenstoff handelt, liegen laut Stadt nicht vor. Damit ist die akute Gefahrenlage aufgehoben. Für die Bevölkerung besteht nach Angaben der Stadt keine Gefahr. Verdächtiges Pulver in Briefkasten entdeckt Der Einsatz hatte am Montagmorgen, 28. September, begonnen. Mitarbeitende des Finanzamtes Münster-Außenstadt an der Friedrich-Ebert-Straße hatten beim Öffnen eines Briefkastens eine pulverartige Substanz entdeckt. Daraufhin wurde die Feuerwehr Münster alarmiert. Wegen der zunächst unklaren Herkunft und Zusammensetzung des Stoffes kamen auch speziell geschulte Einsatzkräfte zum Finanzamt. Task Forces aus Dortmund und Essen im Einsatz An den Untersuchungen waren neben Spezialkräften der Feuerwehr Münster auch die Analytischen Task Forces aus Dortmund und Essen beteiligt. Die Teams untersuchten die Substanz zunächst direkt am Einsatzort. Diese Analysen lieferten jedoch noch kein abschließendes Ergebnis. Deshalb wurden Proben genommen und für weitere Untersuchungen in ein Labor gebracht. Stadt Münster schließt akute Gefahr aus Nach Abschluss der Laboruntersuchungen konnte die Stadt nun Entwarnung geben. Hinweise auf einen gefährlichen Stoff oder einen möglichen CBRN-Anschlag gibt es nach dem bisherigen Stand nicht. Der Einsatz am Finanzamt Münster-Außenstadt ist damit abgeschlossen.
Symbolfoto

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Münster. Jetzt steht fest, was den Großeinsatz am Finanzamt Münster Ende September ausgelöst hat: Bei dem zunächst unbekannten weißen Pulver handelte es sich um Backpulver. Das berichtet der WDR am Mittwoch. Bereits zuvor hatten Laboruntersuchungen ergeben, dass von der Substanz keine Gefahr ausging. Offen ist allerdings weiterhin, wer den Umschlag in den Briefkasten des Finanzamts gelegt hat.

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Backpulver am Finanzamt Münster – Polizei ermittelt weiter

Zusammen mit dem Umschlag war in dem Briefkasten auch ein totes Nagetier gefunden worden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Fundes dauern nach dem aktuellen Stand weiter an.

Der Fund hatte am 28. September einen umfangreichen Einsatz an der Friedrich-Ebert-Straße ausgelöst. Da zunächst unklar war, um welchen Stoff es sich handelte, wurde der Bereich abgesichert und die Substanz von Spezialkräften untersucht.

Großeinsatz wegen zunächst unbekannter Substanz

Zur Analyse waren unter anderem Spezialteams aus Dortmund und Essen nach Münster gekommen. Vor Ort ließ sich die Substanz zunächst nicht eindeutig bestimmen, weshalb Proben anschließend im Labor untersucht wurden.

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Schon am folgenden Tag stand fest, dass keine gefährliche Substanz nachgewiesen worden war. Mit der nun erfolgten Identifizierung als Backpulver ist auch die Frage nach der Zusammensetzung geklärt.

Ungeklärt bleibt dagegen, wer den Umschlag und das tote Nagetier in den Briefkasten des Finanzamts gebracht hat und welches Motiv dahinterstand.

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