
Münster. Der Bahnverkehr rund um Münster ist am Freitagmorgen auf mehreren Linien eingeschränkt. Betroffen sind nach aktueller Fahrgastinformation die Linien RE 2, RE 42 und RE 7, wodurch es zu Verspätungen, Teilausfällen und einzelnen kompletten Ausfällen kommt.
Auf der Verbindung zwischen Recklinghausen Hauptbahnhof und Münster Hauptbahnhof ist die Strecke seit Donnerstagmittag gesperrt. Grund ist eine Reparatur an der Oberleitung. Die Sperrung sollte laut Meldung bis Freitag, 24. April 2026, 9 Uhr andauern. Weil kurzfristige Änderungen im Zuglauf möglich sind, sollten Reisende vor der Abfahrt ihre Verbindung prüfen.
Besonders deutlich wirken sich die Einschränkungen auf die Linien RE 2 und RE 42 aus. Beim RE 2 aus Richtung Osnabrück enden und beginnen die Züge in Dülmen. Dadurch fallen die Fahrten zwischen Dülmen und Düsseldorf Hauptbahnhof teilweise aus. Auch der RE 42 ist betroffen. Züge aus Richtung Mönchengladbach enden und starten in Haltern am See, weshalb der Abschnitt zwischen Haltern am See und Münster Hauptbahnhof ausfällt. Zusätzlich enden Züge des RE 42 aus Richtung Münster bereits in Dülmen. Damit entfallen Fahrten zwischen Dülmen und Essen Hauptbahnhof.
Für Fahrgäste bedeutet das längere Wege, zusätzliche Umstiege und teils deutlich mehr Planungsaufwand. Gerade Pendlerinnen und Pendler zwischen Münster, Dülmen, Haltern und dem Ruhrgebiet müssen deshalb mit Verzögerungen rechnen.
Zwischen Dülmen und Haltern am See ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Laut Fahrgastinformation sind insgesamt fünf Busse der Unternehmen Rohlmann-Reisen, Rainer-Reisen und Schiwy im Einsatz. Der Ersatzverkehr soll die unterbrochene Verbindung zumindest teilweise auffangen, ersetzt den regulären Zugverkehr aber nicht vollständig.
Wer von Münster in Richtung Ruhrgebiet unterwegs ist, muss deshalb mehr Zeit einplanen. Denn Ersatzbusse brauchen auf der Straße meist länger als Regionalzüge und können zusätzlich vom Berufsverkehr betroffen sein. Außerdem sind Anschlüsse nicht immer zuverlässig zu erreichen, wenn sich Fahrzeiten verschieben oder der Umstieg länger dauert. Gerade bei Terminen, Arbeitswegen oder Anschlusszügen kann das schnell zu weiteren Verzögerungen führen.
Als alternative Reisemöglichkeiten werden unter anderem Verbindungen über Wanne-Eickel, Recklinghausen, Herne, Bochum und Haltern am See genannt. Zwischen Wanne-Eickel Hauptbahnhof und Recklinghausen Hauptbahnhof können Fahrgäste die Linien RB 32 und S 2 nutzen. Der Umstieg erfolgt jeweils in Herne. Zwischen Wanne-Eickel Hauptbahnhof und Haltern am See werden die Straßenbahnlinie 306 und der RE 41 als Ausweichmöglichkeit genannt. Hier erfolgt der Umstieg jeweils in Bochum Hauptbahnhof.
Zusätzlich zu den Problemen auf RE 2 und RE 42 gibt es am Freitagmorgen auch Einschränkungen auf der Linie RE 7. Dort ist ein kurzfristiger Personalausfall der Grund. Die Beeinträchtigung begann laut Meldung um 7.30 Uhr und sollte voraussichtlich bis etwa 10.20 Uhr dauern.
Betroffen sind sowohl Teilstrecken als auch einzelne Fahrten auf dem gesamten Laufweg. Die Verbindung von Holzwickede um 7.38 Uhr nach Rheine um 8.51 Uhr fällt aus. Die Gegenrichtung von Rheine um 9.08 Uhr nach Holzwickede um 10.18 Uhr startet nicht in Rheine, sondern erst um 9.35 Uhr am Münster Hauptbahnhof. Für Reisende aus Rheine bedeutet das, dass sie auf dieser Fahrt keine direkte Verbindung bis Münster nutzen können.
Als Alternative wird der Folgetakt empfohlen. Dennoch kann es auch hier zu Wartezeiten kommen, vor allem wenn Anschlüsse in Münster, Hamm oder auf weiteren Strecken geplant waren. Die Einschränkungen beim RE 7 treffen damit eine wichtige Regionalverbindung, die Münster mit Rheine, Hamm, Hagen, Wuppertal, Köln, Neuss und Krefeld verbindet. Fahrgäste sollten deshalb vor Fahrtantritt prüfen, ob ihre Verbindung wie geplant fährt.
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