RE 7 betroffen: Notarzteinsatz auf Strecke Münster Rheine sorgt für erhebliche Störungen

Unbekannte Substanz am Klinikum Lüdenscheid sorgt für Atembeschwerden. Über 100 Rettungskräfte im Einsatz. Ursache weiterhin unklar.
Foto: Alexander Fox | PlaNet Fox

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Update 10.12.2025

Heute wieder Einschränkungen. Mehr dazu hier. 

Ursprünglicher Sachverhalt

Münster. Auf der Bahnstrecke zwischen Münster und Rheine kam es am Montagmorgen zu einem unerwarteten Einsatz der Rettungskräfte. Zwischen Reckenfeld und Rheine wurde der Abschnitt vollständig gesperrt, nachdem ein Notarzt alarmiert worden war. Die Sperrung traf den Berufsverkehr mitten in einer der am stärksten genutzten Pendlerphasen des Tages – entsprechend groß war der Andrang an den Bahnhöfen entlang der Strecke.

Der Regionalexpress 7, der üblicherweise durchgehend zwischen Münster und Rheine unterwegs ist, endet derzeit in Greven und fährt von dort auch wieder zurück. Viele Reisende mussten ihre geplanten Routen kurzfristig anpassen oder auf alternative Verkehrsmittel ausweichen. Besonders für Berufspendler, Schülerinnen und Schüler gab es am Morgen kaum verlässliche Anschlussmöglichkeiten.

Auswirkungen auf mehrere Linien

Nicht nur der RE 7 ist vom Einsatz betroffen. Auch die RB 65, die Münster und Rheine im Regionalverkehr verbindet, fährt unregelmäßig oder muss Fahrten verkürzen. Die Folge: volle Bahnsteige, längere Wartezeiten und teils verwirrte Passagiere, die erst vor Ort erfuhren, dass ihre Verbindung entfällt oder vorzeitig endet.

Die Strecke zwischen Münster und Rheine ist eine der wichtigsten regionalen Achsen im Münsterland. Störungen dieser Art wirken sich daher schnell auf den gesamten Fahrplan aus – besonders dann, wenn die Einsatzstelle mitten im Kernabschnitt liegt.

Dauer der Sperrung bleibt unklar

Laut Störungsportal zuginfo.nrw ist noch nicht absehbar, wann der Bahnverkehr wieder regulär aufgenommen werden kann. Bei Notarzteinsätzen kann es zu längeren Verzögerungen kommen, da neben Rettungsdienst und Polizei häufig auch Mitarbeitende der Bahn eingebunden sind, um den Bereich abzusichern und die Strecke im Anschluss wieder freizugeben.

Hinweise für Fahrgäste

Die Bahn empfiehlt, die aktuellen Verbindungen engmaschig über Apps und Störungsportale zu prüfen. Je nach Ziel kann es sinnvoll sein, über alternative Linien auszuweichen oder spätere Züge einzuplanen. Wer die Strecke regelmäßig nutzt, sollte heute zusätzliche Reisezeit einkalkulieren.

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