
Münster. Am Donnerstagmittag haben Schülerinnen und Schüler in der Münsteraner Innenstadt gegen das geplante Wehrdienstgesetz demonstriert. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich rund 200 Jugendliche an dem sogenannten Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Demonstrationszug bewegte sich durch die Innenstadt und endete am Domplatz. Dort fand gegen 13 Uhr eine Abschlusskundgebung statt. Die Versammlung verlief nach Angaben der Polizei ohne Zwischenfälle.
Der Protest richtet sich gegen die aktuellen politischen Pläne zur Neuregelung des Wehrdienstes in Deutschland. Hintergrund ist ein neues Wehrdienstmodell, das junge Menschen stärker erfassen und für einen möglichen Dienst bei der Bundeswehr ansprechen soll.
Nach den derzeit diskutierten Regelungen sollen insbesondere junge Männer eines Jahrgangs erfasst werden. Kritiker sehen darin einen ersten Schritt hin zu einer möglichen Rückkehr zur Wehrpflicht. Befürworter des Modells argumentieren hingegen, dass damit die Personalgewinnung der Bundeswehr verbessert werden soll.
Die Demonstration in Münster ist Teil einer Reihe von Schulstreiks, die in mehreren deutschen Städten stattfinden. Organisiert werden die Aktionen von Initiativen und Schülergruppen, die sich gegen eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht aussprechen.
Die Organisatoren kündigten bereits weitere Proteste an. Ein nächster Schulstreik gegen die Wehrpflicht ist demnach für den 8. Mai geplant.
Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration friedlich. Es kam weder zu Zwischenfällen noch zu größeren Störungen im Innenstadtverkehr.
Damit endete der Protest am frühen Nachmittag ohne besondere Vorkommnisse.
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