
Münster. Sportvereine aus dem Münsterland können sich ab sofort für die „Sterne des Sports“ 2026 bewerben. Mit dem Wettbewerb sollen Initiativen ausgezeichnet werden, die über den eigentlichen Sportbetrieb hinaus einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2026. Für viele Vereine in der Region bietet sich damit erneut die Chance, Engagement sichtbar zu machen und sich für weitere Auszeichnungen auf Landes- und Bundesebene zu qualifizieren.
Ausgeschrieben wird der Wettbewerb von der Volksbank im Münsterland gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund. Gesucht werden Sportvereine, die sich mit besonderen Projekten oder mit kontinuierlicher Vereinsarbeit für das Gemeinwohl einsetzen. Bewerben können sich alle Vereine, die unter dem Dach des DOSB organisiert sind.
Die aktuelle Runde läuft bereits, Einreichungen sind noch bis zum 30. Juni möglich. Vereine aus dem Münsterland können ihre Projekte direkt online bei der Volksbank im Münsterland einreichen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht sportliche Erfolge, sondern gesellschaftliche Wirkung und ehrenamtliches Engagement.
Berücksichtigt werden ganz unterschiedliche Bereiche des Vereinslebens. Dazu zählen unter anderem Bildung und Qualifikation, Gesundheitsförderung, Prävention, Klimaschutz und Demokratieförderung. Auch Projekte zur Mitgliedergewinnung, zur Digitalisierung im Verein, zur Stärkung des Ehrenamts oder zum Zusammenhalt im Vereinsalltag können Chancen auf eine Auszeichnung haben.
Damit ist der Wettbewerb bewusst breit angelegt. Nicht nur große Vorzeigeprojekte, sondern auch dauerhaftes Engagement im Alltag von Sportvereinen kann gewürdigt werden. Gerade im Münsterland, wo viele Vereine stark ehrenamtlich geprägt sind, dürfte das für zahlreiche Klubs interessant sein.
Die „Sterne des Sports“ werden in mehreren Stufen vergeben. Zunächst geht es auf lokaler Ebene um die Auszeichnung in Bronze. Danach können erfolgreiche Vereine auf regionaler Ebene in Nordrhein-Westfalen weiterkommen und dort einen silbernen Stern erhalten. Auf Bundesebene wird schließlich der „Große Stern des Sports“ in Gold vergeben.
Die bundesweite Ehrung ist für Januar 2027 in Berlin vorgesehen. Der erstplatzierte Verein erhält dort ein Preisgeld von 10.000 Euro. Damit verbindet der Wettbewerb öffentliche Anerkennung mit einer finanziellen Unterstützung für weiteres Engagement.
Hinter der Ausschreibung steht die Idee, die oft wenig beachtete gesellschaftliche Leistung von Sportvereinen stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Viele Vereine übernehmen Aufgaben, die weit über Training und Wettkampf hinausgehen. Sie schaffen Begegnung, fördern Teilhabe und stützen das soziale Leben vor Ort.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu