Unfall an An den Loddenbüschen/Höltenweg: Verdacht auf illegales Autorennen

Angriff auf 12-Jährige in Ibbenbüren: Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung und bittet nach Körperverletzung um Zeugenhinweise.
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Münster. Nach einem Unfall im Süden von Münster ermittelt die Polizei wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens. Zwei Autofahrer sollen sich an einer Kreuzung in eine gefährliche Wettbewerbssituation begeben haben. Der Vorfall hatte einen Zusammenstoß zur Folge, bei dem ein Mann leicht verletzt wurde. Die Ermittlungen laufen gegen beide Beteiligte.

Unfall an vielbefahrener Kreuzung am frühen Nachmittag

Der Unfall ereignete sich am Donnerstagmittag gegen 13.35 Uhr an der Kreuzung An den Loddenbüschen und Höltenweg in Fahrtrichtung Albersloher Weg. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei waren zwei Autos nebeneinander unterwegs, als sie sich der Kreuzung näherten. Beide Fahrer wollten links abbiegen und sollen versucht haben, sich jeweils vor das andere Fahrzeug zu setzen.

Illegales Autorennen in Münster? Riskantes Fahrmanöver führt zum Zusammenstoß

Nach Zeugenaussagen wechselte der Fahrer eines Chevrolet kurz vor der Kreuzung auf die linke Spur. Der Fahrer eines BMW wich daraufhin nach rechts aus und prallte gegen einen Pritschenwagen, der an der roten Ampel wartete. Durch den Aufprall wurde der 65-jährige BMW-Fahrer leicht verletzt. Der andere Unfallbeteiligte setzte seine Fahrt zunächst fort.

Fahrer später an Wohnanschrift angetroffen

Der 59-jährige Chevrolet-Fahrer wurde im weiteren Verlauf an seiner Wohnanschrift in Münster angetroffen. Die Polizei nahm den Sachverhalt auf und informierte die Staatsanwaltschaft. Beide Fahrer stammen aus Münster.

Führerscheine und Fahrzeug sichergestellt

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ordneten die Ermittler mehrere Maßnahmen an. Die Führerscheine beider Männer wurden sichergestellt. Zudem wurde der beschädigte BMW als Beweismittel beschlagnahmt. Die Polizei leitete gegen beide Beteiligten Strafverfahren ein.

Ermittlungen wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens

Neben dem Vorwurf der Gefährdung des Straßenverkehrs prüfen die Ermittler auch den Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Darunter fallen nicht nur organisierte Rennen, sondern auch spontane Wettbewerbssituationen im Straßenverkehr. Entscheidend sind dabei Indizien wie gegenseitiges Beschleunigen, riskante Spurwechsel oder das Verhalten an Ampeln.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs bittet die Polizei um weitere Hinweise von Zeuginnen und Zeugen. Informationen können unter der Telefonnummer 0251/275-0 gemeldet werden.

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Quelle: Polizei Münster (ots)

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