
Rheine. Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Rheine hat die Polizei eine Mordkommission eingerichtet. Das Feuer war am Mittwochabend in einem Gebäude an der Bernhardstraße ausgebrochen. Wie die Staatsanwaltschaft Münster sowie die Polizei Münster und Steinfurt mitteilen, richtet sich ein erster Tatverdacht gegen einen Bewohner des Hauses.
Der Brand entstand nach bisherigen Erkenntnissen in einer Wohnung. Alle Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Angaben zu Verletzten machten die Behörden nicht. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.
Nach Angaben der Ermittlungsbehörden wurde die Mordkommission von der Polizei Münster eingerichtet. Sie wird von Kriminalhauptkommissarin Julika Böhlendorf geleitet. Hintergrund ist ein Tatverdacht gegen den 43 Jahre alten Bewohner der Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen sein soll.
Der Mann wurde nach dem Brand vorläufig festgenommen. Laut gemeinsamer Pressemitteilung gibt es Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung des Tatverdächtigen. Weitere Angaben zu den persönlichen Umständen oder zu möglichen Hintergründen machten Polizei und Staatsanwaltschaft nicht.
An den Ermittlungen sind neben der Polizei Münster auch die Polizei Steinfurt sowie die Staatsanwaltschaft Münster beteiligt. Die Ermittlungen befinden sich nach Angaben der Behörden noch in einem frühen Stadium. Aussagen zur Ursache des Brandes oder zu einem möglichen Tatmotiv liegen bislang nicht vor.
Das Mehrfamilienhaus an der Bernhardstraße wurde durch den Brand erheblich beschädigt. Nach Angaben der Polizei ist das Gebäude derzeit einsturzgefährdet und kann nicht betreten werden. Eine Untersuchung der Brandstelle ist deshalb aktuell nicht möglich.
Zur Begutachtung des Objekts wurden Sachverständige des Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen beauftragt. Sie sollen prüfen, wie stabil das Gebäude ist und ob ein gefahrloser Zugang für weitere Ermittlungen hergestellt werden kann. Erst danach können genauere Untersuchungen zur Brandentstehung erfolgen.
Bewohner benachbarter Häuser konnten nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses sind nach Angaben der Behörden anderweitig untergebracht worden. Wie lange sie ihre Wohnungen nicht nutzen können, ist derzeit offen.
Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes oder einer möglichen Explosion dauern an. Weitere Informationen wollen die Behörden veröffentlichen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.
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