USC Münster scheidet nach umkämpftem Pokalspiel in Vilsbiburg aus

USC Münster scheitert im DVV-Pokal an Vilsbiburg
Foto: Rote Raben Vilsbiburg

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Der USC Münster muss seine Hoffnungen auf einen weiteren Titel im DVV-Pokal begraben. Das USC Münster Pokalaus steht nach einer 1:3-Niederlage bei den Roten Raben Vilsbiburg fest. Im Achtelfinale am Samstagabend (7. November) unterlag die Mannschaft von Trainer Matthias Pack mit 21:25, 25:20, 25:27 und 20:25. Besonders bitter verlief der dritte Satz, in dem Münster einen deutlichen Rückstand aufholte und sogar selbst die Möglichkeit zum Satzgewinn hatte. Nach 98 Minuten stand vor 1.526 Zuschauern dennoch der Erfolg der Gastgeberinnen fest.

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Dritter Satz wird für den USC Münster zum Wendepunkt

Die entscheidende Phase der Begegnung spielte sich im dritten Durchgang ab. Nach zwei Sätzen stand es 1:1, sodass beide Mannschaften noch die Chance hatten, mit einer Führung in den vierten Satz zu gehen. Zunächst sah es allerdings nach einem deutlichen Erfolg der Gastgeberinnen aus. Vilsbiburg führte zwischenzeitlich mit 21:15.

Münster kämpfte sich anschließend zurück. Beim Stand von 23:23 war der Ausgleich geschafft. Nachdem der USC einen Satzball abgewehrt hatte, brachte ein Aufschlagpunkt von Franziska Heil die Gäste sogar mit 25:24 nach vorne. Die Gelegenheit blieb jedoch ungenutzt. Vilsbiburg setzte sich schließlich mit 27:25 durch und übernahm erneut die Führung.

Auch der vierte Satz blieb zunächst offen. Einen Rückstand von 10:14 konnte Münster aufholen. Beim 16:16 war der Gleichstand erreicht, kurz darauf lag der USC durch einen Angriff von Bel Zimmerman mit 17:16 vorne. Doch die Gastgeberinnen entschieden die Schlussphase für sich und gewannen den Durchgang mit 25:20.

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Damit war das Ausscheiden des USC Münster aus dem DVV-Pokal besiegelt.

Aufschlagfehler belasten Münster trotz starker Einzelaktionen

Bereits zu Beginn der Begegnung hatte der USC Schwierigkeiten, sein Spiel durchzusetzen. Insbesondere Fehler beim Aufschlag erschwerten den Einstieg. Der erste Satz ging mit 21:25 verloren.

Im zweiten Durchgang reagierte Trainer Matthias Pack mit einer personellen Veränderung. Die erst wenige Tage zuvor 18 Jahre alt gewordene Franziska Heil übernahm die Diagonalposition von Bel Zimmerman. Münster entwickelte daraufhin mehr Druck und entschied den Satz mit 25:20 für sich.

Heil wurde mit 16 Punkten zur erfolgreichsten Spielerin des USC. Dahinter folgten Zana Zuvic mit 14 und Esther Spöler mit zwölf Punkten. Zuspielerin Emilia Jordan erhielt auf Münsteraner Seite die Auszeichnung als wertvollste Spielerin.

Die Statistik zeigt, dass Münster insbesondere beim Aufschlag erfolgreich war. Acht direkte Aufschlagpunkte standen lediglich zwei Punkten dieser Art aufseiten der Gastgeberinnen gegenüber. Im Angriff war Vilsbiburg dagegen effizienter. Die Erfolgsquote lag bei 49 Prozent, während Münster 44 Prozent erreichte. Beide Mannschaften erzielten jeweils zehn Blockpunkte.

Für Vilsbiburg sammelte Ellis mit 19 Punkten die meisten Zähler. Alice Clemente steuerte weitere 17 Punkte zum Erfolg bei.

Trainer Matthias Pack verwies nach der Partie in der Vereinsmitteilung auf die hohe Fehlerzahl seiner Mannschaft und Schwierigkeiten bei der Kontrolle des gegnerischen Angriffsspiels. Trotz einzelner erfolgreicher Blockaktionen habe der USC seine Möglichkeiten nicht ausreichend genutzt. Für die kommenden Begegnungen sieht der Trainer deshalb Verbesserungsbedarf, insbesondere bei der eigenen Aktivität und Konsequenz im Spiel.

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