
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat den Blindgänger am Industrieweg inzwischen überprüft und bereitet die Entschärfung vor. Nach aktuellen Erkenntnissen handelt es sich um eine 50 Kilogramm schwere Fliegerbombe.
Aufgrund der geringeren Größe wurde der Evakuierungsradius auf 100 Meter reduziert. Das betroffene Gebiet ist bereits vollständig geräumt.
Die B51 im Bereich der Umgehungsstraße ist inzwischen wieder für den Verkehr freigegeben. Die Bahnstrecken südlich des Hauptbahnhofs bleiben dagegen weiterhin gesperrt, da sie innerhalb des Evakuierungsbereichs liegen. Die Sperrung soll bis zum Abschluss der Entschärfung bestehen bleiben
Nach dem Blindgängerfund am Industrieweg hat die Feuerwehr weitere Details veröffentlicht. Die Bombe wurde bei Bauarbeiten von einem Bagger bewegt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist unterwegs, um zu prüfen, ob eine Entschärfung erforderlich ist.
Die Feuerwehr hat begonnen, das Gebiet in einem Radius von zunächst 150 Metern zu evakuieren. Für betroffene Anwohnerinnen und Anwohner wird eine Betreuungsstelle am Höfflingerweg 1 eingerichtet.
Auch der Bahnverkehr ist stärker betroffen als zunächst bekannt. Nach Angaben der Deutschen Bahn sind unter anderem die RE2, RB89, RB66 und RE7 von der Sperrung der Strecke betroffen. Zudem kommt es zu Einschränkungen im Fernverkehr.
Münster. Bei Bauarbeiten im Bereich Industrieweg ist am Mittwochmittag in Münster eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Der Fundort liegt zwischen zwei Bahnbrücken im Bereich des sogenannten Gleisdreiecks. Nach Angaben der Feuerwehr handelt es sich um einen Blindgänger mit einem geschätzten Gewicht von rund 250 Kilogramm.
Da die Bombe nach ersten Erkenntnissen bereits bewegt wurde, muss sie möglichst schnell entschärft werden. Einsatzkräfte bereiten deshalb eine kurzfristige Evakuierung im Umfeld des Fundortes vor.
Der Fund hat bereits erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr im Münsteraner Süden. Die Bundesstraße 51 im Bereich Industrieweg wurde gesperrt. Auch Bahnstrecken in Richtung Münster Hauptbahnhof und weiter ins Ruhrgebiet sind betroffen.
Im Straßenverkehr kommt es dadurch zu deutlichen Staus, insbesondere rund um den Albersloher Weg, die Loddenheide und angrenzende Zufahrtsstraßen.
Nach Angaben der Feuerwehr müssen etwa 150 Menschen ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Auch mehrere Betriebe im Umfeld des Industriewegs sind von der Evakuierung betroffen.
Sobald der Evakuierungsbereich vollständig geräumt ist, soll der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung der Bombe beginnen. Wie lange die Sperrungen anhalten werden, ist derzeit noch unklar.
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