
Münster/AI. Am späten Dienstagabend sind am Hauptbahnhof Münster vier minderjährige Personen von Einsatzkräften angetroffen worden, nach denen zuvor gesucht worden war. Wie die Bundespolizei mitteilt, handelte es sich um drei Jungen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren sowie um ein 16 Jahre altes Mädchen. Alle vier galten als vermisst und waren aus einer Jugendeinrichtung im niedersächsischen Surwold abgängig.
Die Minderjährigen wurden demnach im Bereich des Hauptbahnhof Münster festgestellt. Bei der Überprüfung der Personalien bestätigte sich, dass nicht nur nach zwei Jugendlichen und einem Kind gefahndet wurde, sondern auch die vierte angetroffene Person als vermisst gemeldet war. Damit konnte die Suche nach allen Betroffenen an einem Ort beendet werden.
Da es aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit nicht möglich war, die Minderjährigen noch in derselben Nacht in ihre ursprüngliche Einrichtung zurückzubringen, entschieden sich die Einsatzkräfte für eine vorübergehende Unterbringung in Münster. Nach Angaben der Bundespolizei wurden die Jugendlichen in Gewahrsam genommen und anschließend an Jugendeinrichtungen im Stadtgebiet übergeben.
Mit diesem Vorgehen sollte sichergestellt werden, dass die Minderjährigen betreut sind und in einem geschützten Umfeld unterkommen, bis eine weitere Klärung mit den zuständigen Stellen erfolgen kann. Über die Dauer der Unterbringung oder den weiteren Ablauf machte die Bundespolizei zunächst keine Angaben.
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