
Münster. Der Winter hat auf vielen Straßen im Stadtgebiet sichtbare Schäden verursacht. Dennoch bewertet das Tiefbauamt die Lage derzeit als beherrschbar. Nach Angaben der Stadt Münster gibt es aktuell keine außergewöhnliche Häufung von Schlaglöchern, die über das übliche Maß hinausgeht.
Im gesamten Winter 2024/25 wurden rund 560 Schlaglöcher im Stadtgebiet ausgebessert. Für die laufende Wintersaison 2025/26 meldete die Stadt Anfang Februar bislang rund 290 beseitigte Fahrbahnschäden. Erfahrungsgemäß steigt die Zahl insbesondere bei anhaltenden Frost-Tau-Wechseln, da eindringendes Wasser bei Minusgraden gefriert und den Asphalt weiter aufsprengt.
Um Schäden zeitnah zu beheben, sind derzeit bis zu neun interne und externe Teams unterwegs. Sie sichern Gefahrenstellen, fräsen beschädigte Bereiche aus und verfüllen diese mit neuem Asphalt. Nach Einschätzung des Tiefbauamtes können die aktuell gemeldeten Schäden in vertretbarer Zeit abgearbeitet werden.
Die Stadt kalkuliert durchschnittlich mit etwas mehr als 70 Euro pro Schlagloch. Je nach Größe und notwendiger Vorarbeit können die tatsächlichen Kosten im Einzelfall darüber liegen. Hochgerechnet ergeben sich so allein für einen Winter schnell Ausgaben im fünfstelligen Bereich.
Straßenschäden entstehen vor allem durch das Zusammenspiel von Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen. Dringt Wasser in kleine Risse im Asphalt ein und gefriert, dehnt es sich aus und vergrößert die Schäden. Schwerer Verkehr beschleunigt diesen Prozess zusätzlich. Besonders betroffen sind häufig vielbefahrene Hauptstraßen sowie Bereiche mit älterer Fahrbahndecke.
Bürgerinnen und Bürger können Schlaglöcher unkompliziert über den städtischen Mängelmelder anzeigen. Dort lassen sich Standort, Art des Schadens und gegebenenfalls Fotos übermitteln. Die Hinweise werden geprüft und in die Einsatzplanung aufgenommen.
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