
Münster. Ein aufmerksamer Zeuge hat am Dienstagmorgen eine mutmaßliche Alkoholfahrt an der Hafenstraße in Münster gestoppt. Bei der anschließenden Polizeikontrolle einer 61-jährigen Autofahrerin stellte sich zudem heraus, dass die Frau nach Angaben der Polizei keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Der Einsatz begann am 1. September gegen 9 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Münsteranerin zuvor mit einem Auto zu einem Termin an der Hafenstraße gefahren. Dort bemerkte ein Zeuge Alkoholgeruch bei der 61-Jährigen. Er nahm daraufhin ihren Autoschlüssel an sich und informierte die Polizei.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, stellten sie laut Polizei ebenfalls deutlichen Alkoholgeruch sowie einen unsicheren Gang bei der Frau fest. Einen Atemalkoholtest wollte die 61-Jährige nicht durchführen.
Für eine Blutprobe sollte die Frau anschließend zur Polizeiwache gebracht werden. Nach Angaben der Polizei wehrte sie sich sowohl beim Einsteigen in den Streifenwagen als auch später während der Blutentnahme körperlich gegen die Maßnahmen. Dabei wurde sie leicht verletzt.
Zudem soll die Frau die eingesetzten Polizeibeamten und den anwesenden Arzt beleidigt haben. Im weiteren Verlauf überprüften die Beamten ihre Fahrerlaubnis und stellten fest, dass keine gültige Fahrerlaubnis vorlag.
Gegen die 61-Jährige werden nun mehrere Strafverfahren geführt. Nach Angaben der Polizei geht es unter anderem um den Verdacht der Trunkenheit im Verkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Beleidigung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
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