
Münster. Ein Hinweis aus der Bevölkerung hat im Bahnhofsumfeld von Münster zu einer vorläufigen Festnahme geführt. Nach Angaben der Polizei beobachteten Beamte am Dienstag, 25. August 2026, gegen 11.29 Uhr an der Von-Vincke-Straße eine 53-jährige Frau bei einem mutmaßlichen Drogengeschäft. Bei anschließenden Kontrollen und einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Einsatzkräfte unter anderem Betäubungsmittel, Bargeld sowie ein Distanzelektroimpulsgerät sicher.
Ausgangspunkt des Einsatzes war laut Polizei ein Zeuge, der die Beamten auf einen möglichen Drogenhandel aufmerksam machte. Daraufhin beobachteten die Polizisten nach eigenen Angaben, wie die 53-Jährige einem 47-jährigen Mann in einem Hinterhof einen verdächtigen Gegenstand übergab. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Beamten bei der Frau verschiedene Konsumeinheiten von Betäubungsmitteln sowie Bargeld. Auch der 47-Jährige hatte laut Polizeimeldung Betäubungsmittel bei sich. Die Polizei stellte die Drogen und das Bargeld sicher und nahm die 53-Jährige vorläufig fest.
Im weiteren Verlauf durchsuchten Einsatzkräfte die Wohnung der Beschuldigten. Dort fanden sie nach Angaben der Polizei nicht geringe Mengen Kokain und Heroin sowie ein Distanzelektroimpulsgerät. Sämtliche Gegenstände wurden sichergestellt.
Gegen die 53-Jährige wird nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge mit Waffe ermittelt. In ihrer Mitteilung führt die Polizei in diesem Zusammenhang zusätzlich „Reizgas“ an. Gegen den 47-Jährigen wurde eine Strafanzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz angekündigt. Für beide Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
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