
Münster. Der Zoologischer Garten Münster erhält für ein neues Digitalprojekt im Bereich Artenschutz eine Förderung in Millionenhöhe. Aus dem europäischen EFRE/JTF-Programm fließen 1.504.330 Euro nach Münster. Bewilligt wurde die Förderung im Rahmen einer Vergaberunde der Bezirksregierung Münster für Projekte im gesamten Münsterland.
Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 1.905.413 Euro. Damit wird ein Großteil der Investition durch EU- und Landesmittel getragen. Das Projekt trägt den Titel „SKADI – Smartes Konzept für Artenvielfalt, Digitalisierung und Innovation“.
Ziel des Projekts ist es, Natur- und Artenschutz im Zoo stärker digital zu vermitteln und dabei neue technologische Möglichkeiten zu nutzen. Geplant ist ein intelligentes Informationssystem, das Inhalte zu Tierarten, Lebensräumen und ökologischen Zusammenhängen gezielt und situationsabhängig bereitstellt. Besucherinnen und Besucher sollen Informationen individueller abrufen können als bisher.
Nach dem Förderkonzept sollen mehrere digitale und analoge Elemente miteinander verknüpft werden. Vorgesehen sind interaktive Informationsangebote im Zoogelände, die klassische Schautafeln ergänzen und den Zoobesuch vertiefen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf einem barrierearmen Zugang zu Informationen.
Die Mittel stammen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027, das von der Europäischen Union kofinanziert wird. Unterstützt werden darüber Projekte in den Bereichen Digitalisierung, Innovation, Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung. Der Zoo Münster ist Teil einer größeren Förderentscheidung, bei der mehrere Kommunen und Einrichtungen im Münsterland berücksichtigt wurden.
Gemeinsam halten wir unabhängige Nachrichten frei zugänglich. Was es dir wert ist, entscheidest du.
Insgesamt wurden im Regierungsbezirk Münster Förderbescheide in Höhe von rund 27 Millionen Euro vergeben. Das Projekt im Zoo zählt dabei zu den größeren Einzelmaßnahmen im Bereich Digitalisierung und Bildung.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu