
Greven. Die Stadt Greven erhält für die energetische Sanierung ihres Hallenbads eine Förderung in Millionenhöhe. Aus dem europäischen EFRE/JTF-Programm fließen 6,4 Millionen Euro nach Greven. Das entspricht 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten und macht das Projekt zu einer der größten Einzelförderungen im aktuellen Programmzyklus im Münsterland.
Die Mittel wurden im Rahmen einer offiziellen Bescheidübergabe durch die Bezirksregierung Münster bewilligt. Insgesamt vergab der Regierungsbezirk Fördermittel in Höhe von rund 27 Millionen Euro an Kommunen und Einrichtungen der Region.
Die Förderung stammt aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027, das von der Europäischen Union kofinanziert wird. Ziel des Programms ist es, Kommunen bei Investitionen in Klimaschutz, Energieeffizienz und nachhaltige Infrastruktur zu unterstützen. Die Sanierung des Grevener Hallenbads fällt damit exakt in einen der zentralen Förderschwerpunkte.
Regierungspräsident Andreas Bothe bezeichnete die geförderten Vorhaben als Investitionen in die Zukunft der Region. Die Projekte wirkten sich unmittelbar auf die Lebensqualität vor Ort aus, da sie kommunale Infrastruktur modernisieren und langfristig stabilisieren.
Für die Sanierung des Hallenbads sind zuwendungsfähige Gesamtkosten von 8 Millionen Euro angesetzt. Der städtische Eigenanteil liegt damit bei 1,6 Millionen Euro. Der überwiegende Teil der Finanzierung wird durch Fördermittel gedeckt – eine erhebliche Entlastung für den kommunalen Haushalt.
Gerade angesichts steigender Energiepreise und wachsender Betriebskosten gilt die energetische Sanierung als wirtschaftlich und strategisch bedeutsam. Ziel ist es, den Energieverbrauch des Bades deutlich zu senken und den Betrieb langfristig abzusichern.
Die Sanierung des Hallenbads wird seit mehreren Jahren vorbereitet. Zustandsanalysen, technische Gutachten und Planungen haben gezeigt, dass das Gebäude umfassend modernisiert werden muss. Neben der energetischen Ertüchtigung geht es auch um die Zukunftsfähigkeit der technischen Anlagen.
In der öffentlichen Diskussion tauchten zuletzt unterschiedliche Kostenschätzungen auf. Die nun bewilligten 8 Millionen Euro beziehen sich ausdrücklich auf den förderfähigen Teil der Maßnahme. Weitere Projektbestandteile können außerhalb der Förderung liegen und aus kommunalen Mitteln finanziert werden.
Mit dem Förderbescheid ist ein zentrales Hindernis für die Umsetzung der Hallenbadsanierung ausgeräumt. Ohne die EU- und Landesmittel wäre das Projekt in dieser Größenordnung für Greven kaum realisierbar gewesen. Die Förderung schafft Planungssicherheit und ermöglicht es der Stadt, eine zentrale Sport- und Freizeiteinrichtung nachhaltig zu modernisieren.
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