
Hamm. Ein Vorfall auf einer Bahnhofstoilette hat am Freitagnachmittag zu einer Festnahme am Hauptbahnhof Hamm geführt. Nach Angaben der Bundespolizei soll ein 40 Jahre alter Mann eine Reisende auf der Damentoilette beobachtet haben. Bei der anschließenden Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Mann zudem ein Haftbefehl vorlag.
Der Vorfall ereignete sich am Freitag, 4. September. Nach Darstellung der Bundespolizei soll der 40-Jährige von einer benachbarten Toilettenkabine aus über die Trennwand geschaut und dabei die Frau beobachtet haben. Die Reisende informierte daraufhin unmittelbar die Einsatzkräfte, die den Mann noch in der Toilettenkabine antrafen. Gegenüber den Beamten soll er eingeräumt haben, die Frau beobachtet zu haben. Weitere Angaben habe er nicht machen wollen.
Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund bereits nach dem Mann suchte. Hintergrund war nach Angaben der Bundespolizei eine Verurteilung durch das Amtsgericht Hamm aus dem Juni 2026. Wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung, Diebstahls und Bedrohung war er demnach zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt worden. Nach Anrechnung der Untersuchungshaft standen noch drei Monate Freiheitsstrafe aus.
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