Passkeys einrichten: Bequem anmelden und den Notfall gleich mitplanen

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Foto: Kris

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Passkeys einrichten dauert bei vielen Diensten nur wenige Schritte. Die Anmeldung erfolgt danach etwa mit dem Fingerabdruck oder der Gerätesperre statt mit einem eingetippten Passwort. Der bequemste Zeitpunkt für einen zweiten Gedanken ist gleich bei der Einrichtung: Wie komme ich wieder in mein Konto, wenn das Smartphone verloren geht?

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Was sich mit einem Passkey ändert

Ein Passkey verwendet ein kryptografisches Schlüsselpaar. Der Dienst erhält den öffentlichen Teil; der private Teil bleibt in der vorgesehenen sicheren Umgebung des Geräts oder Passkey-Anbieters. Die Freigabe erfolgt lokal, etwa per PIN, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Biometrische Daten werden dabei nicht als Passwort an die Website geschickt.

Ein wesentlicher Vorteil ist der Schutz vor klassischen Phishing-Seiten: Der Passkey ist an den jeweiligen Dienst gebunden. Eine täuschend ähnliche Anmeldeseite kann ihn deshalb nicht wie ein eingegebenes Passwort abgreifen. Das ersetzt allerdings keinen sorgsamen Umgang mit dem eigenen Gerät und dessen Entsperrcode.

Passkeys einrichten beginnt im richtigen Konto

Öffnen Sie den betreffenden Dienst direkt und rufen Sie seine Sicherheits- oder Anmeldeeinstellungen auf. Dort findet sich, sofern unterstützt, die Möglichkeit zum Erstellen eines Passkeys. Folgen Sie den angezeigten Schritten und prüfen Sie, welcher Passwortmanager oder Geräteanbieter den Schlüssel speichert.

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Diese Auswahl entscheidet mit darüber, auf welchen weiteren Geräten die Anmeldung verfügbar ist. Manche Passkeys werden über ein Konto synchronisiert, andere sind an ein bestimmtes Gerät oder einen Sicherheitsschlüssel gebunden. Ein einmaliger Blick auf den Speicherort erspart später Rätselraten.

Synchronisierung ist hilfreich, aber nicht überall gleich

Apple beschreibt die Synchronisierung über iCloud-Passwörter und den iCloud-Schlüsselbund als Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Dafür müssen die entsprechenden Kontoeinstellungen und die Zwei-Faktor-Authentifizierung passen. Bei anderen Anbietern gelten deren eigene Voraussetzungen.

Google weist darauf hin, dass das Hinzufügen eines Passkeys bestehende Anmelde- und Wiederherstellungsmöglichkeiten nicht automatisch entfernt. Ein Konto kann deshalb mehrere Wege zur Anmeldung behalten. Prüfen Sie diese tatsächlich, statt anzunehmen, dass mit der neuen Funktion sämtliche alten Zugangsdaten bedeutungslos werden.

Den Geräteverlust vorab durchspielen

Überlegen Sie konkret, welches zweite eigene Gerät oder welche Wiederherstellungsoption im Ernstfall erreichbar wäre. Sind Telefonnummer und Wiederherstellungsadresse aktuell? Liegen vom Dienst angebotene Sicherungscodes an einem geschützten Ort, der nicht ausschließlich auf dem verlorenen Smartphone erreichbar ist?

Bei einem verlorenen Gerät empfiehlt Google, den zugehörigen Passkey über ein anderes verfügbares Gerät aus dem Konto zu entfernen. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt vom Dienst und den eingerichteten Alternativen ab. Bewahren Sie den Entsperrcode deshalb sicher auf und geben Sie ihn nicht an vermeintliche Supportmitarbeiter weiter.

Mit einem Konto beginnen und den Zugang testen

Für den Einstieg genügt ein unterstützter Dienst. Richten Sie dort einen Passkey ein und testen Sie die Anmeldung bewusst. Kontrollieren Sie anschließend, ob Sie auch die Wiederherstellungsinformationen verstanden haben.

So entsteht Schritt für Schritt ein verlässlicher Zugang. Die entscheidende Verbesserung ist nicht nur ein gespartes Passwort: Es ist eine Anmeldung, deren Alltag und Ausnahmefall gleichermaßen vorbereitet sind.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu