Schnellbus X100 im Kreis Warendorf: Neue Verbindung geplant, Anschlüsse noch mit Grenzen

Bushaltestelle Elbinger Straße wird verlegt
Symbolfoto: Caroline Muffert

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Eine neue Buslinie soll den Kreis Warendorf von Beckum bis Glandorf in Niedersachsen verbinden. Für den Schnellbus X100 sieht die Kreisverwaltung einen Start möglichst im ersten Halbjahr 2027 vor. Das Konzept verspricht häufigere Verbindungen und bessere Übergänge zur Bahn. Es benennt aber auch Grenzen: Nicht alle Anschlüsse würden von Beginn an optimal funktionieren.

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Welche Strecke der Schnellbus X100 bedienen soll

Geplant ist ein Linienweg über Beckum, Neubeckum, Ennigerloh, Westkirchen, Warendorf und Sassenberg nach Glandorf. Damit würden mehrere Orte miteinander verbunden, ohne dass die Fahrt ausschließlich entlang einer Bahnstrecke verläuft. Besonders Ennigerloh und Sassenberg sollen besser an den Schienenverkehr angeschlossen werden.

Das Fahrplankonzept sieht montags bis freitags einen Stundentakt zwischen etwa 5 und 21.30 Uhr vor. Samstags sollen die Busse zwischen 8 und 18.30 Uhr ebenfalls stündlich fahren. Für Sonn- und Feiertage sind fünf Fahrtenpaare im Zweistundentakt vorgesehen. Das sind Planungswerte, noch kein veröffentlichter endgültiger Fahrplan.

Drei Anschlusspunkte machen die Abstimmung schwierig

Die Linie muss nach Darstellung der Verwaltung unterschiedliche Anschlüsse miteinander vereinbaren: die Bahnhöfe in Neubeckum und Warendorf sowie den Schnellbus S40 in Glandorf. Dadurch lassen sich nicht überall von Anfang an ideale Umsteigezeiten erreichen.

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In Warendorf würde der geplante Anschluss seine volle Wirkung nach Einschätzung der Verwaltung erst mit einem Halbstundentakt auf der Bahnstrecke des Warendorfers entfalten. Für Fahrgäste zählt deshalb nicht allein, wie häufig der X100 fährt, sondern auch, wie lange sie beim Umsteigen warten müssten.

Förderung soll den größten Teil der Kosten decken

Die kalkulierten jährlichen Betriebskosten liegen bei knapp 1,7 Millionen Euro. Dem stehen erwartete Fördermittel von rund 1,3 Millionen Euro gegenüber. Die verbleibenden Mehrkosten sollen nach den Berechnungen durch Fahrgeldeinnahmen und Einsparungen bei bestehenden Angeboten ausgeglichen werden.

Die Vorlage nennt dafür unter anderem mögliche Anpassungen der R63 zwischen Warendorf und Ennigerloh. Der X100 wäre also nicht einfach ein zusätzliches Angebot neben einem völlig unveränderten Liniennetz. Für den niedersächsischen Abschnitt sind zudem gesonderte Absprachen erforderlich.

Was zum Beschlussstand gesichert ist

Die Vorlage 152/2026 stand am 6. November auf der Tagesordnung des Kreistags. Zum Recherchestand vom 7. November war im öffentlich zugänglichen Ratsinformationssystem noch kein abschließendes Abstimmungsergebnis dokumentiert. Dieser Bericht beschreibt daher das vorgelegte Konzept. Der vorgesehene Start bleibt insbesondere von einer positiven Förderentscheidung abhängig.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu