Weltkriegsgranate in Greven entdeckt: Evakuierung rund um Grundschule

Münster sperrt Kanalpromenade an der Warendorfer Straße
Symbolfoto

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Update:

Die Granate wurde inzwischen entschärft. Die Sperrungen werden nach und nach aufgehoben.  

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Urspünglicher Sachverhalt

Greven. Ein Granatenfund in Greven hat am Sonntagmorgen (18. Oktober 2026) eine Evakuierung im Bereich der St.-Martini-Grundschule ausgelöst. Rund 90 Menschen müssen nach bisherigen Informationen vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Der Kampfmittelräumdienst ist vor Ort, um den Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich zu machen. Rund um die Schule wurden mehrere Straßen und Wege gesperrt.

Evakuierung in Greven: Anlaufstelle und Hotline eingerichtet

Die betroffenen Haushalte werden seit dem frühen Sonntagmorgen durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes über die notwendige Räumung informiert. Die Sicherheitsmaßnahmen konzentrieren sich auf das unmittelbare Umfeld der St.-Martini-Grundschule. Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb des betroffenen Bereichs müssen ihre Wohnungen vorübergehend verlassen, bis die Entschärfung abgeschlossen ist und die Einsatzkräfte Entwarnung geben.

Für die betroffenen Menschen wird die Mensa des Gymnasiums als Anlaufstelle eingerichtet. Sie ist über die Naendorfstraße erreichbar. Zusätzlich hat die Stadt Greven unter der Telefonnummer 02571 920115 eine Hotline für Fragen zum Einsatz eingerichtet. Anwohner sollten die Anweisungen der Einsatzkräfte beachten und den abgesperrten Bereich meiden.

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Straßen an der Martinischule gesperrt – Entschärfung vorbereitet

Von den Sicherheitsmaßnahmen ist auch der Verkehr rund um die St.-Martini-Grundschule betroffen. Gesperrt sind die Straße An der Martinischule, die Barkenstraße und der Völkerballkreisel. Die Einschränkungen gelten sowohl für den Kraftfahrzeugverkehr als auch für Radfahrer. Zudem dürfen Fußgänger die abgesperrten Wege im Umfeld der Schule nicht benutzen. Das Parkdeck An der Martinischule ist für einfahrende Fahrzeuge geschlossen.

Die Weltkriegsgranate wurde nach bisherigen Informationen zufällig bei Bauarbeiten im Bereich der Grundschule entdeckt. Der Krisenstab der Stadt Greven wurde bereits am späten Samstagabend über den Fund unterrichtet. Am Sonntagmorgen begannen die Maßnahmen zur Sicherung des Umfelds. Die Entschärfung sollte kurzfristig erfolgen. Eine Bestätigung über den erfolgreichen Abschluss des Einsatzes und die Aufhebung der Sperrungen lag zunächst nicht vor.

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