
Bei zwei Unfällen auf der A3 bei Aschaffenburg sind am Samstagabend, 17. Oktober 2026, insgesamt sechs Menschen verletzt worden. Zunächst kollidierten in der Nähe der Anschlussstelle Aschaffenburg-Ost zwei Autos. Eines der Fahrzeuge überschlug sich, ein Insasse wurde eingeklemmt. Wenige Minuten später ereignete sich am Ende des entstandenen Staus ein weiterer Auffahrunfall. Fünf Verletzte mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Die Autobahn war zwischenzeitlich vollständig gesperrt.
Der erste Zusammenstoß ereignete sich am Samstagabend im Bereich der Anschlussstelle Aschaffenburg-Ost in Unterfranken. Nach Angaben der Polizei, auf die sich die Deutsche Presse-Agentur beruft, fuhr ein Auto auf ein anderes Fahrzeug auf. Durch die Kollision überschlug sich einer der beteiligten Wagen. Ein Mensch wurde dabei im Fahrzeug eingeklemmt. Im zweiten Auto erlitten zwei weitere Insassen Verletzungen. Damit wurden bei dem ersten Unfall insgesamt drei Menschen verletzt.
Wie es zu dem Zusammenstoß kam, war zunächst nicht geklärt. Angaben zur Geschwindigkeit der Fahrzeuge, zur genauen Position auf der Fahrbahn oder zu möglichen weiteren Einflussfaktoren lagen zunächst nicht vor. Auch zu den beteiligten Personen wurden keine näheren Einzelheiten bekannt. Offen blieb zunächst, wie schwer der eingeklemmte Insasse verletzt wurde und unter welchen Umständen er aus dem Fahrzeug befreit werden konnte.
Die Unfallstelle befand sich auf einem Abschnitt der A3 westlich von Aschaffenburg-Ost. Die Autobahn verbindet in dieser Region den Raum Frankfurt am Main mit Würzburg und ist eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen Hessen und Bayern. Durch den ersten Zusammenstoß wurde der Verkehrsfluss auf der Strecke erheblich beeinträchtigt. Es bildete sich ein Rückstau, in dem sich wenig später ein zweiter Unfall ereignete.
Noch während sich der Verkehr infolge des ersten Unfalls staute, kam es zu einem weiteren Zusammenstoß. Nach den bisherigen Polizeiangaben fuhr ein Auto am Ende des Rückstaus auf einen anderen Wagen auf. Bei diesem zweiten Unfall wurden drei weitere Menschen verletzt. Zwischen den beiden Ereignissen lagen lediglich wenige Minuten. Insgesamt waren somit vier Fahrzeuge unmittelbar an den beiden Zusammenstößen beteiligt.
Die Unfallserie hatte erhebliche Auswirkungen auf den Autobahnverkehr. Für die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt wurden am Samstagabend zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg-Ost und Aschaffenburg-West mehrere Verkehrsbehinderungen erfasst. Eine Verkehrsmeldung von 22.10 Uhr verzeichnete Bergungsarbeiten sowie einen blockierten rechten Fahrstreifen und Standstreifen. Um 23.10 Uhr wurde gemeldet, dass Fahrzeuge nicht mehr an der Unfallstelle vorbeigeführt wurden. Die Polizei bestätigte eine zeitweise vollständige Sperrung der Autobahn.
Wie lange die Vollsperrung insgesamt dauerte, ließ sich zunächst nicht genau beziffern. Ebenso lagen keine gesicherten Angaben zur maximalen Staulänge oder zur Dauer der Verzögerungen vor. Auch der Zeitpunkt, zu dem sämtliche Fahrstreifen wieder uneingeschränkt befahrbar waren, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Die Verkehrsbehinderungen betrafen damit zumindest zeitweise nicht nur den unmittelbaren Bereich des ersten Unfalls, sondern auch den nachfolgenden Autobahnabschnitt.
Nach der bisherigen Bilanz der Polizei wurden bei beiden Unfällen zusammen sechs Menschen verletzt. Fünf von ihnen mussten zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht werden. Eine weitere Person erlitt lediglich leichte Verletzungen und benötigte keine anschließende Behandlung. Wie schwer die Verletzungen der fünf Klinikpatienten waren, blieb zunächst offen. Gesicherte Angaben über möglicherweise lebensgefährliche oder schwere Verletzungen lagen zunächst nicht vor.
Auch zum Umfang der Rettungsarbeiten gab es zunächst keine vollständigen Angaben. Fest steht, dass bei dem ersten Unfall eine Person eingeklemmt wurde und mehrere Verletzte anschließend medizinisch versorgt werden mussten. Wie viele Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort waren, war zunächst nicht bekannt. Ebenso fehlten nähere Informationen zu den beschädigten Fahrzeugen und zur Höhe des entstandenen Sachschadens.
Besonders relevant ist bei dieser Unfallserie die unmittelbare Abfolge der Ereignisse. Der zweite Zusammenstoß ereignete sich nicht unabhängig von der Verkehrslage, sondern am Ende des Staus, der sich nach dem ersten Unfall gebildet hatte. Eine abschließende Bewertung der Ursachen beider Zusammenstöße lag zunächst nicht vor. Insbesondere war nicht geklärt, welche konkreten Umstände dazu führten, dass das nachfolgende Fahrzeug am Stauende auffuhr.
Für Autofahrer gelten beim Erreichen eines Staus besondere Sicherheitsregeln. Nach der Straßenverkehrsordnung muss die Geschwindigkeit an die Verkehrssituation angepasst werden. Sobald Fahrzeuge auf einer Autobahn nur noch mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder stehen, ist eine Rettungsgasse zu bilden. Diese entsteht zwischen dem äußerst linken Fahrstreifen und dem unmittelbar rechts danebenliegenden Fahrstreifen. Dadurch sollen Polizei und Rettungskräfte möglichst ungehindert zur Unfallstelle gelangen können.
Die Unfälle auf der A3 bei Aschaffenburg ereigneten sich innerhalb eines kurzen Zeitraums am selben Autobahnabschnitt. Die bislang feststehende Bilanz umfasst sechs Verletzte, fünf Krankenhauseinweisungen und eine zeitweise vollständige Sperrung. Die genauen Unfallursachen sowie die Schwere der meisten Verletzungen blieben zunächst ungeklärt.
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