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Preußen Münster gegen VfL Bochum: Zweitliga-Duell unter besonderen Vorzeichen

Beim Preußen Trainer Relegationsspiel drohen Geldstrafen – erfahre hier, welche Konsequenzen der Einsatz ohne Pro-Lizenz haben kann. Preußen Stadion in Münster Preußen Münster gegen Hertha BSC
Foto: Stefan Schwegmann

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Bochum/Münster. Am heutigen Samstag (30. August 2025) trifft Preußen Münster auswärts auf den VfL Bochum. Anstoß im Vonovia Ruhrstadion ist um 13:00 Uhr. Nach dem 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg geht das Team von Cheftrainer Alexander Ende mit Rückenwind ins Spiel – muss jedoch auf mehrere Stammkräfte verzichten. Auch Bochum ist personell angeschlagen.

Schwung aus Nürnberg-Spiel, aber Personalprobleme bleiben

In der letzten Partie zeigte Preußen Münster eine kämpferisch überzeugende Leistung. Mit 124 gelaufenen Kilometern legte das Team eine beeindruckende Laufleistung hin. Trainer Alexander Ende betonte vor dem Spiel in Bochum: „Die Frische ist zurück im Körper.“ Trotzdem muss der SCP heute auf einige Leistungsträger verzichten. Verteidiger Antonio Tikvić (Kreuzbandriss) und Mittelfeldspieler Marcel Benger (muskulär) fehlen definitiv. Auch Leon Tasov und Jakob Korte sind noch nicht einsatzbereit. Etienne Amenyido ist fraglich, während Oscar Vilhelmsson wieder im Training ist, jedoch noch aufgebaut wird.

Gegner unter Druck: Bochum mit Ausfällen in der Defensive

Der Bundesliga-Absteiger VfL Bochum steht ebenfalls unter Druck. Nach drei Spieltagen hat der VfL drei Punkte auf dem Konto. Das Team von Dieter Hecking verlor zuletzt mit 1:2 beim FC Schalke 04. In der Pressekonferenz vor dem Spiel sprach Hecking von einem „Engpass“ im Kader. Definitiv ausfallen werden Philipp Strompf (Muskelverletzung), Moritz-Broni Kwarteng (Innenband), Ibrahima Sissoko (Schultereckgelenk) und Mats Pannewig (Infekt). Bei Kevin Vogt und Matus Bero entscheidet das Abschlusstraining über einen möglichen Einsatz.

Preußen setzt auf Kompaktheit und Umschaltmomente

Im Fokus steht bei Preußen Münster erneut eine kompakte Defensivleistung und schnelles Umschaltspiel. Gegen Nürnberg setzte Ende auf eine Formation mit Schenk im Tor, ter Horst, Heuer, Jaeckel und Bolay in der Abwehr sowie Preißinger, Schulz und Hendrix im Mittelfeld. In der Offensive starteten Mees, Lokotsch und Batista Meier. Sollte Etienne Amenyido rechtzeitig fit werden, könnte er Lokotsch ersetzen oder für zusätzliche Breite sorgen.

Erstes Ligaduell seit 1971 – Gästeblock ausverkauft

Das heutige Aufeinandertreffen ist das erste Punktspiel zwischen beiden Teams seit über 50 Jahren. Zuletzt standen sich Preußen Münster und der VfL Bochum 2008 im DFB-Pokal gegenüber – Bochum gewann damals im Elfmeterschießen. Der Gästeblock ist mit 2.700 Preußen-Fans restlos ausverkauft. Die Stadiontore in Bochum öffnen um 11:00 Uhr. Fans sollten ausreichend Zeit für die Anreise einplanen. In der Innenstadt findet parallel der Bochumer Musiksommer statt, weshalb es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Die Eintrittskarte gilt als Kombiticket für den Nahverkehr – eine vorherige Aktivierung wird empfohlen.

Sicherheit und Anreise: Polizei hebt Auflagen teilweise auf

Im Vorfeld hatte die Polizei das Spiel als „erhöhtes Sicherheitsrisiko“ eingestuft. Nach Kritik von Fans und Vereinen wurden Bereichsbetretungsverbote jedoch zurückgenommen. Die Polizei Bochum kündigte eine erhöhte Präsenz rund um den Hauptbahnhof und den Gästeparkplatz an.

Fazit vor dem Anstoß

Für Preußen Münster ist es die nächste Standortbestimmung in der 2. Bundesliga. Gegen einen personell geschwächten Gegner rechnet sich das Team Chancen aus. Trainer Alexander Ende bleibt realistisch, aber optimistisch: „Trotzdem fahren wir dorthin, um etwas mitzunehmen.“

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