
Darmstadt. Der SC Preußen Münster hat das letzte Auswärtsspiel des Jahres beim SV Darmstadt 98 mit 0:1 verloren. Am Böllenfalltor entschieden wenige Minuten nach der Pause über den Ausgang der Partie. Trotz einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang und mehrerer guter Möglichkeiten blieb den Adlerträgern am Ende ein Punktgewinn verwehrt.
Die Partie begann mit Vorteilen für die Gastgeber. Darmstadt setzte Münster früh unter Druck und kam vor allem über Standards mehrfach zu hochkarätigen Chancen. Gleich zwei Kopfbälle landeten binnen kurzer Zeit an der Latte, Münster hatte in dieser Phase Glück, nicht früh in Rückstand zu geraten. Auch abseits dieser Szenen wirkte Darmstadt präsenter und gefährlicher.
Preußen hielt dagegen, musste defensiv jedoch einiges wegverteidigen. Offensiv blieb das Spiel der Gäste zunächst Stückwerk. Einzelne Vorstöße versandeten, klare Abschlüsse waren selten. Erst gegen Ende der ersten Hälfte brachte die Hereinnahme von Lars Lokotsch mehr Zielstrebigkeit in das Münsteraner Angriffsspiel.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Münster deutlich verbessert. Die Adlerträger kombinierten sicherer, übernahmen phasenweise die Spielkontrolle und setzten Darmstadt unter Druck. Vor allem Oliver Batista Meier sorgte für Struktur und Tempo im Offensivspiel. Die bis dahin beste Gelegenheit hatte Joshua Mees, der nach starkem Zuspiel beinahe frei durch gewesen wäre, im letzten Moment jedoch noch entscheidend gestört wurde.
Gerade als Münster dem Führungstreffer näher schien, schlug Darmstadt zu. Nach einem Ballverlust ging es schnell in die Tiefe. Ein erster Abschluss krachte an die Latte, den Abpraller verwertete Corredor per Kopf zur Führung. Für Preußen ein bitterer Rückschlag, da die Partie zu diesem Zeitpunkt klar zugunsten der Gäste zu kippen drohte.
Münster steckte den Rückstand gut weg und blieb offensiv aktiv. Die Gäste drängten auf den Ausgleich, kamen zu weiteren Abschlüssen und Standardsituationen. Besonders ärgerlich war eine Szene in der Schlussphase, als Mees nach einer Hereingabe nur den Pfosten traf. Auch Distanzschüsse und weitere Flanken sorgten noch einmal für Unruhe im Darmstädter Strafraum.
Trainer Alexander Ende brachte in der Schlussphase frische Kräfte und stellte um, um noch mehr Druck zu erzeugen. Darmstadt verteidigte den knappen Vorsprung jedoch routiniert und ließ keinen klaren Ausgleichstreffer mehr zu.
Am Ende steht für Preußen Münster eine knappe Auswärtsniederlage, die angesichts der starken zweiten Halbzeit besonders schmerzt. Während Darmstadt seine Chancen effizient nutzte, blieb dem SCP das nötige Glück im Abschluss verwehrt. Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft insbesondere nach der Pause Ansätze, die Mut für die kommenden Aufgaben machen.
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