
Kiepenkerl: Vom Wanderhändler zum Wahrzeichen Münsters
Teilen: In Münster kennt jeder den Kiepenkerl – die bronzene Figur eines wandernden Händlers in der Altstadt ist beliebter Treffpunkt und Fotomotiv. Doch hinter dem
Der Hauptbahnhof bzw. Einkaufsbahnhof Münster ist nicht nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, sondern auch ein beliebter Einkaufsbahnhof. Mit einer Vielzahl von Geschäften und Dienstleistungen bietet er Reisenden und Besuchern eine breite Palette von Einkaufsmöglichkeiten und Annehmlichkeiten. Auch Parken am Bahnhof Münster ist kein Problem. Zunächst soll es aber um die Geschichte des Bahnhofs und einige spannende Fakten gehen.
Die Geschichte des Hauptbahnhofs Münster ist eine faszinierende Reise durch fast zwei Jahrhunderte. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1848 hat der Bahnhof eine Reihe von Veränderungen und Entwicklungen durchlaufen, die eng mit der Geschichte der Stadt Münster und der Region Westfalen verbunden sind.
Der erste Bahnhof von Münster wurde 1848 außerhalb des Promenadenringes errichtet, idyllisch inmitten von Gärten und Feldern. Ursprünglich führte die Bahnlinie lediglich nach Hamm, einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt. Das Gebäude war villenartig mit einem mächtigen, mit Zinnen verzierten Turm, in dem sich ein Wasserbehälter für das Befüllen der Dampflokomotiven befand.
Mit der Zeit wuchs die Stadt und der Bahnhof musste erweitert werden. 1856 wurde die Bahnlinie Hamm-Münster bis Rheine verlängert und der Bahnhof wurde zu einem Durchgangsbahnhof. In den folgenden Jahrzehnten wurden weitere Bahnlinien hinzugefügt, darunter die Verbindung Wanne-Eickel-Münster-Hamburg im Jahr 1870 und die Verbindung nach Warendorf-Rheda im Jahr 1887.
1890 wurde ein neuer Zentralbahnhof eingeweiht. Der Baustil war repräsentativ und phantasievoll verspielt. Die Bahnsteige wurden von einer mehr als 100 Meter langen beeindruckenden Stahl- und Glaskonstruktion überspannt. Ein eigenes Kraftwerk versorgte den Bahnhof und die technischen Anlagen mit Elektrizität.
Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Bahnhofsvorplatz zu einem wichtigen und stark belebten Verkehrspunkt. Der Bahnhof und der angeschlossene Güterbahnhof waren von großer strategischer Wichtigkeit, was dazu führte, dass sie im Zweiten Weltkrieg ein besonderes Ziel für Bombardierungen waren. Der Bahnhof und das Bahnhofsviertel wurden nahezu vollständig zerstört. Während des Krieges wurde ein Tiefbunker gebaut wurde. Dieser Bunker diente als Luftschutzraum, als Bomben vom Himmel fielen. Doch seine Rolle beschränkte sich nicht nur auf den Krieg. In den folgenden Jahrzehnten bot der Bunker Zuflucht für Flüchtlinge aus der DDR und Bosnien sowie Opfer von Naturkatastrophen wie der Schneekatastrophe von 2005 und dem Orkan Kyrill im Jahr 2007.
Nach dem Krieg wurde das Bahnhofsgebäude in mehreren Bauabschnitten neu errichtet. Der Neubau war typisch für die Nachkriegsarchitektur der 60er Jahre und enthielt eine besonders helle, lichtdurchflutete Bahnhofshalle sowie Geschäfte, ein kleines Theater, ein Kino und Imbissmöglichkeiten.
In den letzten Jahrzehnten hat der Bahnhof erneut eine Reihe von Veränderungen und Modernisierungen durchlaufen. Ein städtebaulicher Höhepunkt war die Errichtung eines Fahrradparkhauses auf dem Vorplatz des Bahnhofs. In den letzten 30 Jahren entwickelten sich neue Probleme, insbesondere durch das gestiegene Verkehrsaufkommen und den mangelnden Erhalt des Bahnhofs. Nach einer umfassenden Sanierung und Modernisierung der Bahnsteige im Jahr 2013 wurde mit dem Neubau des Bahnhofsgebäudes begonnen.
Die Geschichte des Hauptbahnhofs Münster ist ein Spiegelbild der Entwicklung der Stadt und der Region. Sie zeigt, wie sich Verkehr und Mobilität im Laufe der Zeit verändert haben und wie wichtig der Bahnhof als Verkehrsknotenpunkt und als Ort der Begegnung und des Abschieds ist. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Entwicklungen und Veränderungen die Zukunft für den Hauptbahnhof Münster bereithält.
Der Hauptbahnhof dient nicht nur als zeitgemäßer Verkehrsknotenpunkt, sondern präsentiert auch attraktive und bequeme Shopping-Optionen vor und nach der Bahnfahrt – und das an jedem Tag des Jahres. Die täglich rund 68.000 Reisenden und Besucher können auf einer Verkaufsfläche von etwa 2.300 m² in den ungefähr 20 Läden eine exquisite Auswahl an Getränken sowie süßen oder herzhaften Snack- und Gaumenfreuden genießen. Zusätzlich zur modernen Reiseinformation findest du im Einkaufsbahnhof Münster spannende Zeitschriften und Bücher für deine Bahnfahrt sowie frische Lebensmittel für zu Hause und unterwegs.
Parken am Bahnhof Münster ist dank mehrerer Parkmöglichkeiten einfach und bequem. Eine der Hauptoptionen ist das Parkhaus Bahnhofstraße, das sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof befindet.
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Weitere InformationenParkhaus Bahnhofsstraße
Mit insgesamt 339 Parkplätzen, darunter auch Behindertenparkplätze, bietet es ausreichend Platz für Reisende und Besucher.Die Preise im Parkhaus Bahnhofstraße sind gestaffelt. Für das Tagestarif von 08:00 bis 20:00 Uhr kostet das Parken für bis zu 30 Minuten 1,50 EUR, die erste Stunde kostet 2,50 EUR und alle weiteren Stunden kosten 2,00 EUR. Der Tageshöchstsatz beträgt 18 EUR. Für den Abendtarif von 20:00 bis 08:00 Uhr kostet jede angefangene Stunde 0,50 EUR, wobei der Maximalbetrag auf 3,00 EUR begrenzt ist.
Parkhaus Bremer Platz
Die Preise im Parkhaus Bremer Platz sind ähnlich gestaffelt wie im Parkhaus Bahnhofstraße. Für das Tagestarif von 08:00 bis 20:00 Uhr kostet das Parken für bis zu 30 Minuten 1,50 EUR, die erste Stunde kostet 2,50 EUR und alle weiteren Stunden kosten 2,00 EUR. Der Tageshöchstsatz beträgt 18 EUR. Für das Abendtarif von 20:00 bis 08:00 Uhr kostet jede angefangene Stunde 0,50 EUR, wobei der Maximalbetrag auf 3,00 EUR begrenzt ist.
Außerdem befindet sich P+R Parkplatz am Bahnhofsplatz und bietet Stellflächen für 45 PKWs.
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